720: Kassensturz (Der Zweite)

Alles rund um die einzelnen Tatort-Folgen
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Steve Warson
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon Steve Warson » Di 3. Feb 2009, 15:21

saarländer hat geschrieben:Wäre es so angedacht gewesen, hätte es die Filmsprache auch besser aufgelöst, es thematisiert und angesprochen. Hat er aber nicht. Das Hauptthema waren ein anderes.


Na, zum Glück hast Du das nochmal klargestellt. Ich wäre sonst dem Irrglauben erlegen, in diesem Tatort sollte das Thema Radioquiz behandelt werden...

saarländer hat geschrieben:Ja, dann viel Spaß bei der weiteren Interpretation und Überbewertung dieses Nebenstranges. Klar ist vieles denkbar. Man muss es sich nur entsprechend zurechtlegen. Wie so oft in solchen Diskussionen führt diese leidenschaftliche Fokussierung nur vom Hauptthema weg und schon hat man ein Grund, sich nicht mit dem Wesentlichen zu beschäftigen und darüber nachzudenken, weil man sich so schön in Nebensächlichkeiten verheddern kann.


Merkwürdige Art, hier niedergebügelt zu werden, nur weil man über Szenen eines Films diskutiert, die nicht zur Haupthandlung gehören. Bin ja erst kurz dabei, von daher kann ich es nicht recht einordnen. Wieso sollten wir einen Grund suchen, uns nicht mit dem Wesentlichen zu beschäftigen? Woher willst Du überhaupt wissen, womit ich mich beschäftige?
Wenn das hier nicht gewünscht ist, auch abseits der Haupthandlung zu diskutieren, werde ich mich darauf einstellen.
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Maten
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon Maten » Di 3. Feb 2009, 15:53

Steve Warson hat geschrieben:Merkwürdige Art, hier niedergebügelt zu werden...


HIER WIRD AB SOFORT NIEMAND MEHR NIEDERGEBÜGELT :!:

Bitte findet zurück zum Thema Tatort sonst schließe ich diesen Thread.
Vielen Dank
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saarländer
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon saarländer » Di 3. Feb 2009, 16:38

Steve Warson hat geschrieben:
Wenn das hier nicht gewünscht ist, auch abseits der Haupthandlung zu diskutieren, werde ich mich darauf einstellen.


kwatsch; du kannst gerne weiterhin über alles hier diskutieren, auch über jede nebenhandlung.

unterm strich ist es (für mich) nur mindestens genauso merkwürdig, dass sich immer wieder leute hier über die art und weise beschweren (angeblich "niedergebügelt" zu werden), ohne das inhaltlich gesagte dazu zur kenntnis zu nehmen. dies könnte nämlich manchmal auch in solchen diskussionen hier der zielführendere weg sein.

Steve Warson hat geschrieben:
Wieso sollten wir einen Grund suchen, uns nicht mit dem Wesentlichen zu beschäftigen? Woher willst Du überhaupt wissen, womit ich mich beschäftige?


die fragen, die du hier (dir selbst?) stellst, könntest du ja auch selbst versuchen zu beantworten; dich fragen, was du damit anfangen kannst, was für assioziationen sich bei dir ergeben, statt es dir leicht zu machen und von mir antworten "abzufordern" (die man übrigens ganz leicht "niederbügeln" kann, dann braucht man sich mit dem thema nicht weiter inhaltlich beschäftigen).

dies ist letztlich auch deutbar als ein (psychologischer) mechanismus, um (sich) abzulenken; genau wie der vorgang, sich über die maßen mit der nebenhandlung zu beschäftigen (und hochgradig dinge hineinzuinterpretieren, die sehr weit hergeholt sind) als mit der haupthandlung. ich entsinne mich besonders gerne hierzu an die diskussion zum tatort "borowski und das mädchen im moor" wo die erscheinung eines wolfes für einige irritationen sorgte :mrgreen: und sich viele in die frage nach dessen sinnhaftigkeit hineinsteigerten - was der rest des films aussagen wollte war da nicht mehr so wichtig. aktuellstes beispiel dürfte der tatort "rabenherz" gewesen sein von letzter woche, den so viele vorgaben, nicht bis ins detail verstanden zu haben und wo es ein riesenangebot an möglichen interpretationen gab, wie jetzt hier auch mit der nebenhandlung von "kassensturz".

ich hab mit meinem posting, an dem du dich offensichtlich nun so gestört hast, nur dafür plädieren und argumentieren wollen, die diskussionen um die nebenhandlung nicht zu übertreiben; für mich gibt es dort für die interpretationen/spekulationen vieler hier nicht genügend harte hinweise, die das stützen; nicht mehr, nicht weniger habe ich gesagt bzw. sagen wollen; ich selbst hab dies für mich abgehakt, ohne dir vorschreiben zu wollen, dies nicht weiterhin intensiv tun zu dürfen, klaro.

ich sehe in dem wunsch, sich zu sehr mit der nebenhandlung zu beschäftigen und in ihr vieles krampfhaft und phantasievoll sichtbar zu machen - sich womöglich auch dinge zurechtzulegen - und in diese diskussion einzubringen und dadruch zugleich die gedanken um die haupthandlung, den anspruch des films, im wahrsten sinne des wortes schweifen zu lassen, auch ein anzeichen dafür, dass sich viele mit dem film und der haupthandlung eben gar nicht so gerne beschäftigen mögen, weil dies evtl. mit ihnen selbst etwas zu tun hat, in ihnen etwas bewegt.

und dies hat dann eben auch auswirkungen auf die diskussion hier. krasseste variante natürlich: hier rein schreiben, dass alles erstunken und erlogen ist, übertrieben ist oder schon um 21.15 Uhr mit 0 Punkten in der Rangliste zu werten (wie es geschah). Das ist natürlich ganz einfach, da brauch ich auch nicht weiter nachzudenken. und wer es nicht so offensichtlich macht, verdrängt da das thema, in dem er sich (unterbewusst?) stark (oder= nur/ausschliesslich/schwerpunktmäßig) auf die nebenhandlung "konzentriert".

wenn man sich mit dem film kassensturz beschäftigt, dann wirft er doch viele fragen aus der haupthandlung auf, m.E. sogar wesentlichere fragen als die nebenhandlung. nach tiefgründigen aussagen der nebenhandlung zu suchen, verschleiert nur den prozess des nachdenkens über die haupthandlung und die beschäftigung mit dem films (und letztlich mit sich selbst). viele menschen machen dies ja (unterbewusst), ablenkung ist eben auch ein schutzmechanismus.

das mag nun für viele abstrakt oder theoretisch klingen; für mich zeigt es aber nur deutlicher, wie einzelne die diskussion inhaltlich führen, wer sich auf was kapriziert und wie er argumentiert; damit lasse ich die Art und Weise wie Wortwahl, "Niedergebügelt fühlen", den Ton, der auch hier die Musik macht, völlig außer Acht. Und so komme ich zu einer Betrachtungsweise auf der inhaltlichen Ebene, wo ich die Diskussion und deren Teilnehmer, ihre Argumente etc, eben in einem ganz anderen Licht sehe.....
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Steve Warson
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon Steve Warson » Di 3. Feb 2009, 17:31

Also die aufgeworfenen Fragen werde ich mir sicherlich nicht selbst beantworten, weil sie nämlich abstrus sind - ich habe in meinem ersten posting über den Tatort deutlich zu verstehen gegeben, daß ich die Folge für eine sehr gute halte - und dann erklärt, warum ich die zunächst als albern empfundene Radioquiz-Nebenhandlung doch nicht so unsinnig finde.
Du konzentrierst Dich jetzt allein auf meine Aussage zu dieser Nebenhandlung, wirft mir vor, ich wolle vom "Wesentlichen" ablenken und betreibe eine leidenschaftliche Fokussierung vom Hauptthema weg etc.

Ich finde es interessant, hier mit Gleichgesinnten über Tatort-Folgen zu diskutieren; auf seitenlange Wortgefechte, wieso ich was wie und mit welchen Schwerpunkten gesagt haben soll, habe ich jedoch wenig Lust.
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon saarländer » Di 3. Feb 2009, 17:35

Steve Warson hat geschrieben:
Du konzentrierst Dich jetzt allein auf meine Aussage zu dieser Nebenhandlung, wirft mir vor, ich wolle vom "Wesentlichen" ablenken und betreibe eine leidenschaftliche Fokussierung vom Hauptthema weg etc.


Dann hast du mich leider völlig falsch verstanden - ich bezog mich keineswegs auf dich und deinen Beitrag, sondern auf den ausgeprägten Hang, hier im Forum Nebenhandlungen in meinen Augen exzessiv zu diskutieren, nicht nur in der "Kassensturz"-Diskussion.
Dass du dabei so gereizt und empfindlich reagierst und dich so sehr angesprochen fühlst, kann ich nur mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen. Wir sind zwar kein Psycho-Forum (und wollen es auch nicht werden), aber es wäre dir evtl. hilfreich, das mal herauszufinden, warum du da jetzt so heftig reagierst
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon swimmfreak » Di 3. Feb 2009, 17:56

Auch ich gehörte zu jenen, die monierten, dass diese Nebenhandlung (Radioquiz) etwas gar übertrieben penetrant rüberkam. Okay, bin immer noch der Meinung, dass man das etwas zurückhaltender hätte bringen können, aber im Nachhinein muss ich schon sagen, dass da eventuell doch der Unterschied von diesen extrem hart schuftenden Billy-Billig-Mitarbeitern zu den von Steuergeld finanzierten Beamten aufgezeigt werden sollte. Wenn dies nicht beabsichtigt war, dann haben es inzwischen doch einige Zuschauer so empfunden. Mir hat aber dieser Fall doch sehr gefallen und ich bin auch der Meinung, dass es spannend ist, auch mal über (scheinbar) weniger wichtige Szenen/Nebenstorys zu schreiben. Macht doch Spass!
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon MissJanet » Di 3. Feb 2009, 18:26

Ich weiß nicht, ob dies direkt zum Tatort passt, aber ich finde es interessant, das das ausgerechnet diese Woche bekannt wird:

http://de.biz.yahoo.com/03022009/286/finance2001-aldi-l-sst-angeblich-unter-unw-rdigen-bedingungen-fertigen.html

Aldi lässt angeblich unter unwürdigen Bedingungen fertigen von AFP
Dienstag 3. Februar 2009, 17:08 Uhr

Aldi lässt angeblich unter unwürdigen Bedingungen fertigen
Die beim führenden deutschen Billig-Supermarkt Aldi angebotenen Waren werden laut einer Menschenrechtsorganisation oft unter unwürdigen Bedingungen hergestellt. Das geht aus einer Studie der Nichtregierungsorganisation Südwind hervor, die Aldi-Zulieferer für sogenannte Aktionsware in Südchina untersuchte. Die überprüften Fabriken stellen Elektronik, Haushaltswaren, Kosmetik und Textilien her. Bei den Discountern machen Nicht-Lebensmittel einen immer größeren Teil des Sortiments aus.

Laut Südwind müssen die meist weiblichen Beschäftigten in den dortigen Fabriken bis zu 90 Stunden pro Woche arbeiten. Der Arbeitsdruck sei sehr hoch, Fehler würden teils mit Geldstrafen geahndet. Außerdem erhielten Frauen keinen Mutterschutz, die Bildung unabhängiger Gewerkschaften sei untersagt.

"Es handelt sich um Verletzungen von Arbeits- und Frauenrechten, wie sie in der arbeitsintensiven Industrie Chinas durch den Preisdruck von hiesigen Importunternehmen typisch sind", erklärte Südwind-Mitarbeiterin Ingeborg Wick, die die Studie federführend betreute. Südwind hatte bereits im Jahr 2007 eine Studie über Aldi-Textil-Zulieferer mit ähnlichen Ergebnissen veröffentlicht.

Bei Aldi war niemand zu einer Stellungnahme bereit. 2008 hatte das Unternehmen allerdings in Reaktion auf ähnliche Vorwürfe in seinen Filialen Broschüren verteilt. Darin verwies Aldi darauf, Mitglied der Business Social Compliance Initiative (BSCI) zu sein, in der sich zahlreiche europäische Handelsunternehmen für die Einhaltung von arbeitsrechtlichen Standards bei ihren Zulieferern verpflichten.

Südwind allerdings kritisiert, dass es sich bei BSCI um eine Initiative handle, die lediglich auf Selbstverpflichtungen der Industrie basiere. Die Organisation verlangt von den Handelsunternehmen, sich stattdessen bindenden Regeln zu unterwerfen, wie sie vom EU-Parlament gefordert werden.

Die globalisierungskritische Organisation Südwind will mit ihrer Arbeit den Blick auf den Zusammenhang zwischen dem Verhalten der Verbraucher in Industrieländern und den Lebensbedingungen der Produzenten in der dritten Welt lenken.
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saarländer
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon saarländer » Di 3. Feb 2009, 19:04

MissJanet hat geschrieben: aber ich finde es interessant, das das ausgerechnet diese Woche bekannt wird:


Ein Schelm, wer dabei Böses denkt. Ganz offensichtlich will die Südwind-PR auf der Kassensturz-Welle diese Woche mitreiten und Aufmerksamheit "mitnehmen".... Heute wurde im Kölner Express auch der Fall aus Anne Will (Kündigung einer Mitarbeiterin nach 31 Jahren Betriebszugehörigkeit wegen 1,30 Euro) "groß" herausgebracht.

Etwas editiert, was sich auf einen entfernten Beitrag bezog. -CKwon
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon ET420 » Di 3. Feb 2009, 19:21

MissJanet hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob dies direkt zum Tatort passt, aber ich finde es interessant, das das ausgerechnet diese Woche bekannt wird:


Hm. In meinem ersten Beitrag zu dem Film habe ich auf die überaus rustikalen Methoden von Aldi (wobei Aldi noch nicht der böseste Bube unter den bösen Buben ist!) hingewiesen. Der Film nimmt m. E. ganz deutlich bezug auf eine gewisse Gedankenlosigkeit des Verbrauchers, der sich an der Kasse auf gut Deutsch gesagt einen Scheißdreck darum schert, wo das Zeug zwischen den Warentrennbalken herkommt und wie die Sklaven der Hersteller bishin zu den besseren Sklaven im Discounter selbst leben und arbeiten (müssen).

Dein Hinweis passt meiner unmaßgeblichen Meinung jedenfalls erheblich besser zu Film und Thema (was einhergehen sollte/muß) als die Zoffereien, die es hier mittlerweile seitenweise zu beobachten gibt. Ich nehme mir nicht heraus, das zu bewerten - dafür bin ich hier zu selten Gast - generell bin ich jedoch geneigt, den Admins zuzustimmen. Wo bei der Zofferei allerdings der Zusammenhang zwischen Beitrag und Film hergestellt werden soll, erschließt sich mir nicht - und ich will das auch garnicht so genau wissen (also: Finger weg vom "Antworten"-Schalter, nur um das mir zu erklären!).

Viel erschreckender erscheint mir allerdings, daß es hier tatsächlich Personen als Mitautoren gibt, die das alles für reine Fiktion halten und sich selbst von Wissenden, die sich selbst als Branchenkenner zu erkennen gegeben haben, nicht belehren lassen wollen.

Ob es Intension des Autors oder des Regisseurs war oder nicht, geht mir da vorbei, wo es den ganzen Tag finster ist - aber eine der entlarvendsten Szenen in dem TATORT war eindeutig die Frage an KHK Odenthal, ob sie nicht auch schon bei "billy" eingekauft hat und sich dabei auch nur eine Sekunde Gedanken darüber gemacht hat, wie die Preise zustande kommen. Weder ich noch (so vermute ich zumindest) alle anderen hier sind frei von "Schuld"; sprich: Wenn es ein gutes Angebot gibt, wird zugeschlagen. Wo das herkommt, ist absolut egal; Kassenzettel, zwei Jahre Garantie und eine grobe Hochrechnung, ob sichs rentiert, wenns auch nur ein Jahr lang hält. Aldi, Lidl, Schlecker und Konsorten rekrutieren ihre Kundschaft (oder besser: ihren Gewinn) beiweitem nicht nur aus der ALG-II-Klientel - das Geld kommt aus dem Rest der Mittelschicht und aus der Oberklasse. Man muß nur zum richtigen Moment kommen und sehen, was da für Fahrzeuge bestiegen werden (meistens verschämt abseits geparkt)...
Wie sehr mich dieses Verhalten ankotzt, kann ich nicht in Worte fassen - aber das gehört auch nicht hierhin.
Geiz ist geil - und zwar so geil, daß in aller Geilheit nie nach Arbeitsbedinungen in den Herstellerländern oder gar beim Einzelhändler gefragt wird. Es ist dem Verbraucher völlig egal, ob es einen Betriebsrat gibt oder ob Arbeitszeiten im Sinne des Gesetzes eingehalten werden (nett umschrieben mit "freiwilligen Leistungen der Beschäftigten") - nur einwas ist ihm nicht egal: Der Preis; und dem wird da bereitwillig alles geopfert.

Das Problem geht also erheblich tiefer als die - auch in meinen Augen - unsinnige Nebenhandlung mit dem SWR3-Quiz.

Grüße aus München,

Klaus
"Ich muß zur Oberzugleitung!" (aus: "Kressin stoppt den Nordexpress")
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Re: 720: Kassensturz (Der Zweite)

Beitragvon CKwon » Fr 13. Feb 2009, 20:31

So, quasi als erste Amtshandlung habe ich diesen Thread entsperrt. Wir sind uns einig, dass genug Gras über die Diskussionen gewachsen ist.

Habe mal auch etwas aufgeräumt.

Bitte wieder sachlich über den Film diskutieren, sonst ist evtl. wieder zu.

Danke.
Gebt dem Kaninchen eine Möhre extra. Es hat uns das Leben gerettet.

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