579 Teufel im Leib

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Deichgraf
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579 Teufel im Leib

Beitragvon Deichgraf » So 18. Mär 2018, 22:22

Ich weiß zwar nicht warum die ARD gerade den ausgesucht hat, aber ok, war ein sehr guter alter Palu Krimi, ich merkte sofort, was mir die letzten 13 Jahre in SB gefehlt hat. RIP Jochen Senf.
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Roter Affe
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Re: 579 Teufel im Leib

Beitragvon Roter Affe » So 18. Mär 2018, 22:35

Deichgraf hat geschrieben:Ich weiß zwar nicht warum die ARD gerade den ausgesucht hat, aber ok, war ein sehr guter alter Palu Krimi, ich merkte sofort, was mir die letzten 13 Jahre in SB gefehlt hat. RIP Jochen Senf.

Na zum Glück hat jeder einen anderen Geschmack, nichts gegen den Menschen Jochen Senf, aber die Rolle Palu, fand ich stets unterirdisch. Und dann muss er auch noch den MP treffen, sicher ganz wichtig für die Handlung. Gut das sonst wenig Zufälle in dieser Folge eine Rolle spielen. :lol:

Mir gefielen alle neueren mit Deiniger und dem Tubabläser deutlich besser.
Grüßla aus dem Tatortreifen Franken!

Roter Affe
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sintostyle
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Re: 579 Teufel im Leib

Beitragvon sintostyle » Mo 19. Mär 2018, 04:49

Roter Affe hat geschrieben:
Deichgraf hat geschrieben:Ich weiß zwar nicht warum die ARD gerade den ausgesucht hat, aber ok, war ein sehr guter alter Palu Krimi, ich merkte sofort, was mir die letzten 13 Jahre in SB gefehlt hat. RIP Jochen Senf.

Na zum Glück hat jeder einen anderen Geschmack, nichts gegen den Menschen Jochen Senf, aber die Rolle Palu, fand ich stets unterirdisch. Und dann muss er auch noch den MP treffen, sicher ganz wichtig für die Handlung. Gut das sonst wenig Zufälle in dieser Folge eine Rolle spielen.

Mir gefielen alle neueren mit Deiniger und dem Tubabläser deutlich besser.
Geht mir auch so.
Ich fand es schade, dass die Nachfolger nur wenige Folgen hatten.
Kappls Fälle fand ich richtig gut.

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Wachtmeister
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Re: 579 Teufel im Leib

Beitragvon Wachtmeister » Di 20. Mär 2018, 13:38

Gregor Weber noch ohne Brille, Christan Berkel noch mit ein paar Haaren – schön zu sehen, daß auch andere altern.
Die Spurensicherung soll Polaroidfotos machen, noch vor 14 Jahren! Manches kam mir so vor, daß es schon bei der Erstsendung altertümlich gewirkt haben müßte.

Der Plot ist nicht schlecht, aber die Dialoge und die Dialogregie sind streckenweise sehr hölzern, und manche Szenen sind sehr plump, z. B. der Besuch des Implantat-Vertreters. Die Antwort auf Frage "wer war's?" kann man erahnen, aber nicht die Motive. Gut gelungen ist der Perspektivwechsel, also die meist unabhängige Darstellung der Handlungen der verschiedenen Akteure, womit nach und nach für die Zuschauer die Geschichte erzählt wird. Man ist als Zuschauer immer etwas weiter als die Akteure im Film. Andererseits passiert verschiedenes unabhängig voneinander, sodaß der Ablauf nicht vorhersehbar ist.

Bei den Charakteren wurde auf Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet. "Der Teufel im Leib" des übelsten Charakters bleibt hinter der aalglatten Façade verborgen.

Der Komponist hatte die passende Idee, ein paar Akkorde aus Mussorgskis Bilder einer Ausstellung als Ausgangsmaterial zu nehmen.

Die Szenerie wirkt ziemlich idyllisch mit saarländischem Regionalkolorit. Der Reiz von Provinzkrimis liegt wohl darin, in eben solch einer schönen Umgebung schwere Verbrechen zu zeigen.

Ich habe nicht viele Palu-Folgen gesehen, aber mir scheint, daß dieser Kommissar vor allem als ruhender Pol wirkte. Das kann man von seinen Nachfolgern nicht sagen.

Insgesamt ist es trotz einiger Schwächen ein sehenswerter Film, der vor allem nicht langweilig ist. Ein Teil des Vergnügens ist sicher der Patina zu verdanken, die sich in anderthalb Jahrzehnten gebildet hat.

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