1052: Mitgehangen

Alles rund um die einzelnen Tatort-Folgen
Oxalis akinsjinae
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon Oxalis akinsjinae » Mo 19. Mär 2018, 17:04

flor61 und Joerg57, ich möchte höflichst daran erinnern, daß der Aal mittlerweile vom Aussterben bedroht ist (und damit deutlich stärker gefährdet als zum Beispiel Tiger, Elefant oder Pandabär) - deine nächtliche Erfolglosigkeit dürfte sich dadurch erklären, daß eben fast keine Aale mehr übrig sind...
Wer beschließt, auf den Geschmack dieses Tieres nicht verzichten zu können (und zudem vorhat, in einigen Jahrzehnten immer noch etwas von ihm zu haben!), sei daher auf die Bestände aus Aquakultur verwiesen.
Cer
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon Cer » Mo 19. Mär 2018, 19:52

Mal endlich wieder ein klassischer Krimi/Tatort.

Wäre toll, wenn Ballauf und Schenk zukünftig dann auch mal wieder an einem Strang zeihen anstatt sich zu "reiben"
witchy_woman
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon witchy_woman » Mo 19. Mär 2018, 20:40

Cer hat geschrieben:Mal endlich wieder ein klassischer Krimi/Tatort.

Wäre toll, wenn Ballauf und Schenk zukünftig dann auch mal wieder an einem Strang zeihen anstatt sich zu "reiben"


Ach, komm schon...diese Reibereien ist man doch aus Köln gewohnt. Muffelei ist bei denen Harmonie :)
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon witchy_woman » Mo 19. Mär 2018, 20:44

Purzelito hat geschrieben:
Roter Affe hat geschrieben:
Purzelito hat geschrieben:Hallo witchy, die Waffe war nie "verloren", das war eine Lüge der Kranbesitzerin Seibert.

Immerhin hatte Frau Seibert die Waffe bei der Polizei als verloren gemeldet, da hat witchy schon einen kleinen Fehler entdeckt, meine ich.

Das stimmt, Roter Affe, 2 Jahre vor dem Mord gab es eine Meldung beider Polizei. Aber Seibert räumte ein, dass ihr dementer Vater die Waffe auch hätte verlegt haben können. Wenn dem so gewesen wäre, hätte sie sie jederzeit wiederfinden können, denn der Kosmos von Dementen ist klein. Wahrscheinlich ist die Waffe nach dem Tod ihres Vaters wieder aufgetaucht - Spekulation. Jedenfalls hat es keine Rückmeldung mehr gegeben zum Wiederauffinden der Waffe.


@Roter Affe und Purzelito: danke, Ihr habt mich verstanden! Eine kleine Logiklücke bleibt, es läßt sich aber einigermaßen schlüssig spekulieren. In Ordnung.

Wo bleibt eigentlich Verleihnix, dachte es hätte genug Fisch mitgespielt um hier eine Wortmeldung zu rechtfertigen?? :D :D :D
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon heletz » Di 20. Mär 2018, 08:20

Es dürfte schlicht unmöglich sein, mit einem KK-Pistölchen den kompletten Unterkiefer wegzuschießen.

Der Drehbuchautor geht hier seinen blutrünstigen Phantasien völlig ohne Grundlage nach.

.
Testbild
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon Testbild » Di 20. Mär 2018, 09:52

Joerg57 hat geschrieben:Welchen dramaturgischen Zweck die Sex-Szene im Knast haben sollte, hat sich mir aber nicht so wirklich erschlossen... :oops:


Die Szene hatte einen nicht unwesentlichen Zweck für Grevels Gefühlslage und war mitursächlich für den Suizid.

Grevel hatte seine Frau vergewaltigt. Es war deutlich zu erkennen, daß deren Lust wenig ausgeprägt war. Sie hat es letztlich nur ertragen und war anschließend deutlich gezeichnet und niedergeschlagen.

Grevel war offenbar in der "Liebeszelle" - ganz gleich, ob es die nun auch in der U-Haft gibt oder nicht - völlig triebgesteuert und hat sein Fehlverhalten erst zu spät erkannt. Das zeigt sein Gesichtsausdruck auf dem Weg zurück in die Zelle.

Mir scheint, daß die Schuld für den begangenen Mord weniger schwer auf seinem Gewissen zu lasten schien, als die Vergehen an seiner Familie. Die Sexszene ist also durchaus wesentlich und musste auch in dieser Ausführlichkeit gezeigt werden, um die erlittene Qual seiner Ehefrau zu verdeutlichen.
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon Joerg57 » Di 20. Mär 2018, 13:08

Testbild hat geschrieben:Mir scheint, daß die Schuld für den begangenen Mord weniger schwer auf seinem Gewissen zu lasten schien, als die Vergehen an seiner Familie. Die Sexszene ist also durchaus wesentlich und musste auch in dieser Ausführlichkeit gezeigt werden, um die erlittene Qual seiner Ehefrau zu verdeutlichen.

Danke für Deine Erklärung!
Wo du es so schreibst, denke ich, dass der Selbstmord dann die logische Konsequenz eine Menschen war, der erkannt hatte, dass er von einem, der 'keiner Fliege etwas zuleide tun' konnte, mutiert war zu einem Mörder und Vergewaltiger - und damit das kaputt gemacht hatte, was er eigentlich bewahren wollte: seine Familie!
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon Bulldogge » Di 20. Mär 2018, 13:32

Testbild hat geschrieben:
Joerg57 hat geschrieben:Grevel hatte seine Frau vergewaltigt. Es war deutlich zu erkennen, daß deren Lust wenig ausgeprägt war. Sie hat es letztlich nur ertragen und war anschließend deutlich gezeichnet und niedergeschlagen.


Ja, dass sie keine große Lust darauf hatte, war zu erkennen, aber Vergewaltigung würde ich das jetzt nicht nennen.
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon Joerg57 » Di 20. Mär 2018, 13:51

Oxalis akinsjinae hat geschrieben:flor61 und Joerg57, ich möchte höflichst daran erinnern, daß der Aal mittlerweile vom Aussterben bedroht ist [...]

Ich fange und esse gar keine Aale. :)
Der eher ernste Hintergrund meiner mehr scherzhaft gemeinten Antwort ist der, dass [zumindest in meinen jungen Jahren] Taucher, die mit der Bergung von Wasserleichen beauftragt waren, immer mal wieder darauf hingewiesen wurden, dass sie damit rechnen mussten, dass aus den diversen Körperöffnungen der Toten nach deren Auffinden durchaus mal der eine oder andere Aal herausschlüpfen konnte... :o
In der erwähnten 'Blechtrommel' machen sich die Neigung der Aale zu 'fleischigen Höhlen' ja Fischer zunutze, indem sie einen gammeligen Pferdekopf zu Wasser lassen... ;)
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Re: 1052: Mitgehangen

Beitragvon Testbild » Di 20. Mär 2018, 14:34

Bulldogge hat geschrieben:
Testbild hat geschrieben:
Joerg57 hat geschrieben:Grevel hatte seine Frau vergewaltigt. Es war deutlich zu erkennen, daß deren Lust wenig ausgeprägt war. Sie hat es letztlich nur ertragen und war anschließend deutlich gezeichnet und niedergeschlagen.


Ja, dass sie keine große Lust darauf hatte, war zu erkennen, aber Vergewaltigung würde ich das jetzt nicht nennen.


Naja, sie hat sich zumindest nicht dagegen gewehrt. Aber sie ließ doch deutlich ihre Widerwilligkeit erkennen und der Grevel hat's auch gemerkt. Ich möchte lieber nicht wissen, wie man solche Bilder als Frau empfindet. :shock:

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