1048: Meta

Alles rund um die einzelnen Tatort-Folgen
flor61
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Re: 1048: Meta

Beitragvon flor61 » Mo 19. Feb 2018, 15:24

Juch-Hu, der TO-Abend ist in diesem Jahr aus seiner Lethargie erwacht. So macht der Sonntag Abend wieder richtig gute Laune.

Ich sage nur: DANKE
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Carlo Menzinger
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Carlo Menzinger » Mo 19. Feb 2018, 19:22

Danke für die Beispiele mit dem abgewandelten Vorspann...
Cer
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Cer » Mo 19. Feb 2018, 19:52

Ich fand dieses Experiment ganz interessant und durchaus spannend - aber als Highlight oder Weltklasse? Ne, nach meinem Geschmack eher Durchschnitt.
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Tatort_Celerina
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Tatort_Celerina » Di 20. Feb 2018, 06:11

Cer hat geschrieben:... eher Durchschnitt.
Nee, für mich kein Durchschnitt. Im Gegenteil!!! Wir sehen den Kommissar, wie er einen Film guckt, in dem er den Kommissar sieht, der einen Film guckt, in dem ein Kommissar einen Film sieht, in dem er... und am Ende ist alles nur ein Film, den sich die Kommissar angucken!

Diese Szenen auf doppelten Ebenen waren für mich extrem fesselnd! Ich war gebannt!

Ich habe bislang noch nie gewertet... ich habe mein eigenes Wertungssystem, bei dem herausragende Tatort-Folgen 2 bis 5 Sterne erhalten. Von den 982 Folgen, die ich kenne, kamen bislang nur 21 Folgen (aus unterschiedlichen Gründen) auf die 5 Sterne! "Meta" ist nun die 22. Folge und gehört damit für mich zu den Highlights der Reihe!

Und ist es der erste Fall, in dem mir Rubin und Karow als (für Tatort-Verhältnisse) ganz normale Ermittler vorkamen, und nicht als Psychopathen... (obwohl Karow ja fast schon irre wurde.)

Weiter so, Berlin!
Mein 989. Tatort:
Tatort Nürnberg
Ich töte niemand
mit Kommissar Voss und Kommissarin Ringelhahn
Verleihnix
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Verleihnix » Di 20. Feb 2018, 13:10

Ehrlich gesagt, bin ich nicht ganz sicher, ob ich alle Details der Story mitbekommen habe. Ist für mich aber letzten Endes zweitrangig, weil ich mich wirklich gut unterhalten gefühlt habe.

Diese Film-in-Film-Konstruktion hat ja etwas Drollig-Auflockerndes, was ein gutes Gegengewicht zur doch grausigen Story bildete. Ohne den Film im Film wäre die Folge eher uninteressant dahergekommen.

Die Mutter-Sohn-Episode hätte man getrost weglassen können. Sie half mir jedenfalls in keiner Weise, irgendwelche Züge oder Verhaltensweisen Nina Rubins nachvollziehbarer zu machen. Nichts gegen eine Ausleuchtung der kommissarischen Privatsphäre, aber dann doch bitte nur, wenn es für den Fall oder dessen Lösung in irgendeiner Weise relevant ist.

Der Abspann erinnerte mich an einen Film eines dieser großen italienischen Regisseure. (zwar erinnert mich der Abspann, aber ich nicht mich, welcher Film es denn ist...)

Richtig gut an dem Film finde ich auch, dass ich endlich mal wieder anderer Ansicht bin als Siegfried, und ihn also der Falschaussage überführen kann ;-) (Gruß ins Berner Oberland)
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Waltzing Matilda » Di 20. Feb 2018, 13:56

Carlo Menzinger hat geschrieben:Gab es eigentlich schonmal solch eine Änderung und Verfremdung des Vor- und Abspanns eines Tatortes? Ich kann mich wohl an eine Folge grob erinnern, bei der direkt nach dem Vorspann im Film auf einen Fernseher mit einer Tatortfolge übergeblendet wurde. Aber ansonsten ist mir nicht bekannt, dass es so abgeändert wurde.


Soweit ich mich erinnere, war es im Wiesbadener Zirkustatort "Schwindelfrei" so, dass Murot den Vor- und Abspann auf einem Fernseher jeweils aus- bzw. eingeschaltet hat.

Ansonsten könnte man auch noch die Folgen "Das Dorf" und "Hinter dem Spiegel" erwähnen, die, wenn ich mich nicht irre, nach dem Tatort-Vorspann nochmal einen eigenen Vorspann nur für diese Folge gehabt haben.

Was ist eigentlich mit den Tatorten, die gar keinen Tatort-Vorspann haben? Mal abgesehen vom ollen "Tschiller: Off Duty", der ja seine Fernsehausstrahlung noch gar nicht gehabt hat (nebenbei bemerkt: Wenn ich mich nicht irre, ist der Film erst ab 16 freigegeben - dann dürfte er seine Premiere doch nicht um 20:15 Uhr haben dürfen, wenn es so weit ist, oder...?), habe ich bislang die beiden Schimanski-Kinofilme und die Folge "Eine mörderische Rolle" ohne Vorspann gesehen. Bei diesen drei letztgenannten Folgen hab ich mich immer gefragt, ob das bei denen auch bei der Erstausstrahlung schon so gewesen war oder ob das nur zufällig bei irgendeiner Wiederholung von "Eine mörderische Rolle" bzw. bei den entsprechenden Schimanski-DVDs aus irgendwelchen Gründen so gewesen ist?

Viele Grüße.
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Purzelito
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Purzelito » Di 20. Feb 2018, 16:05

Verleihnix hat geschrieben:Nichts gegen eine Ausleuchtung der kommissarischen Privatsphäre, aber dann doch bitte nur, wenn es für den Fall oder dessen Lösung in irgendeiner Weise relevant ist.

Der Abspann erinnerte mich an einen Film eines dieser großen italienischen Regisseure. (zwar erinnert mich der Abspann, aber ich nicht mich, welcher Film es denn ist...)

Hallo Verleihnix, schön, von Dir zu lesen!
Zumindest hatte die Szene um den Autoschlüssel zwischen Mutter und Sohn eine gewisse Bedeutung für den Fall.

Ich denke, Du meinst den Film "Roma" von Fellini. Der Meister war ein grosser Freund vom Film im Film.
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Verleihnix » Do 22. Feb 2018, 07:58

Purzelito hat geschrieben:Hallo Verleihnix, schön, von Dir zu lesen!
Danke - dito! Betrifft natürlich auch die anderen Poster - ist doch immer wieder ein Gewinn.

Purzelito hat geschrieben:Zumindest hatte die Szene um den Autoschlüssel zwischen Mutter und Sohn eine gewisse Bedeutung für den Fall.
Das habe ich natürlich mal wieder nicht richtig mitbekommen. Aber so richtig wichtig schien mir das nicht zu sein. Zumindest hätte man diesen Teil der Story auch ohne Sohnemann lösen können, denke ich mal.

Purzelito hat geschrieben:Ich denke, Du meinst den Film "Roma" von Fellini. Der Meister war ein grosser Freund vom Film im Film.

Dass Du natürlich gleich an "Roma" denkst, wundert mich nicht :-) Ich laboriere immer noch an den Beißspuren der "Bocca" herum...

Bei dem italienischen Film, an den ich denke, sieht man am Ende eine Szene auf dem Wasser, und dann zoomt die Kamera raus, und man sieht das Studio, in dem das schwankende Boot auf irgendeinem Gestell imitiert wird.
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Purzelito » Do 22. Feb 2018, 10:08

Verleihnix hat geschrieben:Bei dem italienischen Film, an den ich denke, sieht man am Ende eine Szene auf dem Wasser, und dann zoomt die Kamera raus, und man sieht das Studio, in dem das schwankende Boot auf irgendeinem Gestell imitiert wird.

Eindeutig Fellinis „Schiff der Träume“ von 1983!
Die Ideen sind nicht neu...
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Re: 1048: Meta

Beitragvon Verleihnix » Do 22. Feb 2018, 13:31

Purzelito hat geschrieben:Eindeutig Fellinis „Schiff der Träume“ von 1983!
Die Ideen sind nicht neu...

Danke für die Info - Respekt! Hatte schon immer den Verdacht, dass Du nicht ausschließlich TO schaust ;-)

Warum sollte der TO auch nicht gelegentlich zitieren dürfen? ...

Man mag ja von Römern halten, was man will. In in der Filmkunst jedenfalls haben sie manches Brillante geschaffen.

Sollte Fellinis Schiff der Träume mal wieder zu sehen sein, werde ich die Gelegenheit zu nutzen versuchen. :!:

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