1041: Mord ex Machina

Alles rund um die einzelnen Tatort-Folgen
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Purzelito
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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon Purzelito » Di 2. Jan 2018, 17:06

(Tat)ortimOsten hat geschrieben:
Purzelito hat geschrieben:...es ging um die Folgen des Hackerstreichs in Nancy Anfang der 2000er Jahre, bei dem es Tote und Verletzte gegeben hatte, als alle Ampeln auf grün geschaltet waren.


Das ist ein von zwei Motiven, die ich auf dem Zettel hatte. Ich präfereiere aber eher zu der Tatsache, dass Rousseaus Firma gehackt wurde und Feuerbach diese Tatsache möglichen Kunden verraten wollte. Gerade in einem solch sensiblen Bereich, wie bei autopilotisierten Fahrzeugen, schreckt das einige ab.

So wie ich das verstanden habe, war der Hack für 1 Mio Euro bei Lisbeth Salander durch Rousseau selbst beauftragt worden. Ganz im Anfang sandte sie ihm nämlich eine Nachricht, in der sie das Geld einforderte. Ausserdem war im Hintergrund mit Sicherheit noch Eifersucht von damals im Spiel.

Ganz von dem Hack und Feuerbach abgesehen war die Mordmethode mit dem Auto doch höchst kontraproduktiv für die Firma. Wer kauft ein autopilotiertes High-Tech-Produkt, das auf diese spektakuläre Weise verunfallt? Kein Mensch.
heletz
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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon heletz » Di 2. Jan 2018, 17:20

Sorry, ich muß mich korrigieren!

Natascha sagt den Satz und Stellbrink, dann singemäß: "Das kennn' ich, das ist von Blaise Pascal!"

Stellbrink zuvor bei der KTU:


"Geben Sie mir doch mal 'ne ganz analoge Pinzette!"


.
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Tatort_Celerina
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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon Tatort_Celerina » Mi 3. Jan 2018, 10:03

Deichgraf hat geschrieben:Hm die ARD hätte diesen lieber als letzten Striesow verkaufen sollen, wg Epilepsie, Sterbehilfe und zum Schluss löscht er noch sein Profil, schmeißt das Handy über den Balkon in die Saar.
Das ist ein interessanter Punkt. Dies wäre ein richtiger Abschluss gewesen. Wobei ich hoffe, dass das Handy in die Saar fliegt und nicht einen Passanten auf der Straße getroffen hat.
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Tatort Weimar
Der kalte Fritte
mit Kommissar Lessing und Kommissarin Dorn
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Purzelito
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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon Purzelito » Mi 3. Jan 2018, 12:45

Tatort_Celerina hat geschrieben:
Deichgraf hat geschrieben:Hm die ARD hätte diesen lieber als letzten Striesow verkaufen sollen, wg Epilepsie, Sterbehilfe und zum Schluss löscht er noch sein Profil, schmeißt das Handy über den Balkon in die Saar.
Das ist ein interessanter Punkt. Dies wäre ein richtiger Abschluss gewesen. Wobei ich hoffe, dass das Handy in die Saar fliegt und nicht einen Passanten auf der Straße getroffen hat.

Wie auch immer er in der letzten Folge abtritt, Hauptsache, er ist dann mal weg! Mit dem Team konnte ich wenig bis gar nichts anfangen.
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sintostyle
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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon sintostyle » Mi 3. Jan 2018, 14:03

Ich bin überrascht über die vielen negativen Bewertungen, ich fand den "Tatort" eigentlich ganz unterhaltsam.

Negativ fiel mir jedoch auch auf, dass Stellbrink jetzt Motorrad anstatt Roller fährt. Ebenso seine übertrieben dargestellte Naivität bezüglich der modernen Technik. Auch Marx kam mir zu wenig in der Folge vor.

Gut fand ich, dass es keine Längen gab, auch die Szene in Frankreich mit der "richtigen" Jeanne waren nicht langweilig.

Ebenso gut war die Darstellung von Nikolai Kinski, der seinem Vater immer ähnlicher sieht. Leider viel zu kurz (hätte ihn gerne in der Rolle des Rousseau gesehen).

Die Staatsanwältin wird zum Ende der Tatortzeit des SR noch richtig kollegial zu den Ermittlern anstatt ihre Ermittlungen zu behindern.

Der Fall an sich war interessant, auch wenn ich den Mörder gleich richtig vermutet hatte. Der Mörder der mit seiner eigenen Technik überführt wird. Das hat schon was.

Von mir 7 Punkte

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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon flor61 » Do 4. Jan 2018, 08:39

Ich fand den TO zum Rumzappen gut.

Ich hatte keine Bindung zur Handlung gefunden und habe mich auf anderen Sendern umgeschaut. Dadurch wurde der Abend aber auch nicht besser.

Neu war das Moped des Stellbrink (Genitiv?, wessen Moped?). Alt war seine überprimitive und naive Art, die ich nicht mag. Er sollte sich ´ne Frau suchen und sich mal richtig in die Spur einklinken.

So, naja, das Forum hat ja auch nur drei Seiten gefüllt, was ja auch ein Qualitätsmerkmal ist.

Aber das wird schon wieder.
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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon Triefel » Do 4. Jan 2018, 20:39

Auch im UKWTV Radioforum wird ob der gezeigten Sendeanlage in Felsberg-Berus im Saarland, über diesen Tatort diskutiert:

UKWTV Radioforum: Tatort vom SR am 07.04.2013

und

Langwelle Europe 1 Felsberg
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Schäferhund
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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon Schäferhund » So 7. Jan 2018, 13:33

Mittlerweile finde ich es schade, dass die Stellbrink-Ära doch so schnell wieder zu Ende geht.

Nach den ersten beiden Folgen Melinda und Eine Handvoll Paradies, die wirklich unterirdisch waren, war man nach der Kurskorrektur beim SR meiner Meinung nach wieder auf einem guten Weg (obwohl ich das abrupte und verfrühte Ende von Kappl & Deininger weiterhin für falsch halte).

Seit Adams Alptraum kamen aus Saarbrücken wieder durchgehend gute und spannende Fälle. Stellbrink war kein Kasper mehr, sondern ein eher intuitiver und empathischer Ermittler, der sicherlich seine Eigenheiten hat, aber dennoch ernsthaft seine Arbeit machte. Das Problem besteht nur darin, dass der Fokus nach und nach immer mehr auf der Figur Stellbrink bzw. dem Darsteller Devid Striesow lag und das Ganze eher in Richtung Einzelermittler ging. Die Figur Lisa Marx trat dadurch zu sehr in den Hintergrund, besonders nachdem Mia Emmrich zum Team hinzukam und inzwischen mehr Text/Szenen hat als Marx.

Trotzdem ist es schade, dass Striesow aufhört. Das Team hatte sich gerade etabliert und hier hätte es durchaus noch Entwicklungspotenzial gegeben.
oliver0001
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Re: 1041: Mord ex Machina

Beitragvon oliver0001 » So 7. Jan 2018, 15:43

Schäferhund hat geschrieben:Mittlerweile finde ich es schade, dass die Stellbrink-Ära doch so schnell wieder zu Ende geht.

Nach den ersten beiden Folgen Melinda und Eine Handvoll Paradies, die wirklich unterirdisch waren, war man nach der Kurskorrektur beim SR meiner Meinung nach wieder auf einem guten Weg (obwohl ich das abrupte und verfrühte Ende von Kappl & Deininger weiterhin für falsch halte).

Seit Adams Alptraum kamen aus Saarbrücken wieder durchgehend gute und spannende Fälle. Stellbrink war kein Kasper mehr, sondern ein eher intuitiver und empathischer Ermittler, der sicherlich seine Eigenheiten hat, aber dennoch ernsthaft seine Arbeit machte. Das Problem besteht nur darin, dass der Fokus nach und nach immer mehr auf der Figur Stellbrink bzw. dem Darsteller Devid Striesow lag und das Ganze eher in Richtung Einzelermittler ging. Die Figur Lisa Marx trat dadurch zu sehr in den Hintergrund, besonders nachdem Mia Emmrich zum Team hinzukam und inzwischen mehr Text/Szenen hat als Marx.

Trotzdem ist es schade, dass Striesow aufhört. Das Team hatte sich gerade etabliert und hier hätte es durchaus noch Entwicklungspotenzial gegeben.


Kurskorrektur und Marx im gleichen Satz - das finde ich interessant. Seit der ersten Folge fand ich die Darstellerin der Kommissarin Lisa Marx (Elisabeth Brück) unterirdisch schlecht. Immer der gleiche Gesichtsausdruck und nichts anderes. Wie es wohl hinter den Kulissen aussieht/aussah? Vernichtende Kritiken, anschließend sowohl Brück als auch Sandra Steinbach mit maximal reduzierten Rollen (insbesondere war Marx in dieser Folge nunmehr nicht mehr als persönliches Dienstmädchen von Stellbrink). Wie beide sich wohl fühlen? Würden sie gerne aus ihren Verträgen raus oder denken sie sich: Hauptsache die Gage stimmt? :?:

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