1035: Auge um Auge

Alles rund um die einzelnen Tatort-Folgen
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Deichgraf
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon Deichgraf » Mo 13. Nov 2017, 00:24

Naja soo schlecht war das nun auch nicht, Versicherung bringt Kunden um Ihr Geld, was in real sicherlich auch Ähnlich genau soo abläuft.

Auch Schnabel fiel dieses mal nicht aus dem Rahmen als Volltrottel wie sonst, bis auf die PC Geschichte, naja.

Was mir Sauer aufstieß war diese untergejubelte Flüchtlings Propaganda, von wegen arme Flüchtlinge und so, und dann auch noch Flüchtlinge aufnehmen, ja ne is klar. :roll:

Das hätte man sich wirklich klemmen können.
Beati Pauperes Spiritu
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KiGaZw
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon KiGaZw » Mo 13. Nov 2017, 06:28

@Deichgraf: Man hat Schnabel extra deswegen eine blaue Krawatte angezogen und ihn menschlich als auch fachlich als Volldeppen dargestellt. Das ist der selbstauferlegte Erziehungsauftrag der ARD.

Für mich eher durchwachsen und mäßig spannend das Ganze. Mir sind die Figuren allgemein zu überzeichnet: Der Chef, der zweite Chef, der Polizeichef, alles "Overacting".

Die ARD hat wieder zwei mal irgend welchen Mist eingeblendet, dieser arrogante Haufen lernt es nie.

6/10
flor61
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon flor61 » Mo 13. Nov 2017, 07:57

Dieser Tatort ist aus meiner Sicht einer der Besten, der in letzter Zeit produziert wurde.

Ich kann natürlich die hier geäußerten Kritiken verstehen, denn hier war sehr viel zwischen den Zeilen verpackt. Das Erkennen dieser Botschaften ist eine angelernte Fähigkeit, die man hier im Osten bis zum "Erbrechen" lernen mußte.

Auch wurde hier seit Langem ein echtes Problem, das sehr viele Bürger persönlich betrifft, angepackt und ohne viel Brimborium umgesetzt. Und Olle Brambach hat mein Zwerchfell ordentlich durchgeschüttelt.

Von mir gibt es für diesen TO die "Volle Punktzahl", mit dem Wunsch, die jetzt eingeschlagene Richtung stabil auszubauen.

!!!DRESDEN!!!
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Carlo Menzinger
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon Carlo Menzinger » Mo 13. Nov 2017, 08:19

flor61 hat geschrieben:Dieser Tatort ist aus meiner Sicht einer der Besten, der in letzter Zeit produziert wurde.

Na ja, ist zwar auch Geschmackssache, aber "einer der Besten", ich weiß nicht. Eher so mittelmäßig, aber es gab auch schon sehr viel Schlechtere.

Ich kann natürlich die hier geäußerten Kritiken verstehen, denn hier war sehr viel zwischen den Zeilen verpackt. Das Erkennen dieser Botschaften ist eine angelernte Fähigkeit, die man hier im Osten bis zum "Erbrechen" lernen mußte.

Dann erklären Sie uns, die so etwas nicht sehen können, doch mal, welche Botschaften genau zwischen den Zeilen verpackt war. Bin gespannt auf die Antworten und was da so versteckt war.

Auch wurde hier seit Langem ein echtes Problem, das sehr viele Bürger persönlich betrifft, angepackt und ohne viel Brimborium umgesetzt. Und Olle Brambach hat mein Zwerchfell ordentlich durchgeschüttelt.

Ich finde eher, daß Brambach diese Rolle sehr schlecht spielt. Vielleicht aber ist es ja auch so, daß er diese Rolle so spielen muss, das gut macht, und er deswegen so unsympathisch rüberkommt.

Von mir gibt es für diesen TO die "Volle Punktzahl", mit dem Wunsch, die jetzt eingeschlagene Richtung stabil auszubauen.

Echt jetzt? Volle Punktzahl? Das bedeutet, es gibt keine Spielraum mehr nach oben? Das verstehe ich nun tatsächlich gar nicht.
heletz
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon heletz » Mo 13. Nov 2017, 08:27

Carlo Menzinger hat geschrieben:Ich schliesse mich dann auch mal an: Was soll das?! Ich fand es weder einen gemütlichen noch spannenden Krimiabend. Die Rolle von Brambach als Schnabel finde ich auch nur unsympathisch und es nervt mich eher. Die Rolle des Polizei-Nerds, na ja, da gab es auch schon mal bessere. Der gespendete Computer von Schnabel, der mit seinem neuen Compi nicht klar kommt. Ole soll das Wort Cous Cous nicht mehr erwähnen. Gäääähn! Der Fall, nun ja, sehr nichtssagend. Die Umsetzung, langweilig. Woran liegt es? Ist es wirklich so dermaßen langweilig, oder ist man einfach mittlerweile schon besserers gewohnt? Es muss ja kein Super-Tatort mit einem total neuen Aha-Effekt sein. Aber so richtig vom Hocker gehauen hat diese Folge sicherlich nicht.


Volle Zustimmung!

Martin Brambach ist zweifellos ein guter Schauspieler, aber die Rolle des Schnabel, der mit "seinen Mädelz" sich zofft und dann am Ende für sie sorgt und ein Herz und eine Seele ist, hat man andernorts schon so oft gesehen ...

Erst durch die Besprechung in der ZEIT habe ich dann gestern noch erfahren, daß die Männer, die den selbstmörderischen Rollstuhlfahrer aufgehalten haben, Pegidioten sein sollten.

"Aha", kann ich da nur sagen, dann das wurde so geschnitten, daß es bei mir nicht ankam.

Und wenn dann noch Schnabel bei einem zu Befragenden Hausfriedensbruch begeht, dann wird man ungehalten (was man bei einem ansonsten guten Fall verzeihen würde).
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flor61
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon flor61 » Mo 13. Nov 2017, 08:30

Carlo Menzinger hat geschrieben:Bin gespannt auf die Antworten und was da so versteckt war.


Das ist doch jetzt nicht Ihr Ernst, oder? Ich werde einen Teufel tun, einem Berliner unseren Humor zu erklären. Das wäre ja so, als ob ich ...

Ich sehe das Forum hier als eine Stelle, an der man seine Meinung äußern kann, ohne sie auch noch erklären und begründen zu müssen. Dann würde ich ja nur noch in der Bude klucken und an Vitamid-D-Mangel sterben. Dafür ist es hier viel zu schön, ich meine "Draußen".
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Purzelito
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon Purzelito » Mo 13. Nov 2017, 08:47

Mich wundert immer wieder, welch rückwärts gewandtes Weltbild in einem Tatort vermittelt werden soll. Man lässt am Ende die Täterin sagen:

Wenn du dein Geld zur Bank gibst, dann ist es da sicher.
Wenn du Lebensmittel kaufst, dann ist drin, was drauf steht.
Wenn du ne Versicherung abschliesst, dann bist du abgesichert.
Es mag ja früher auch nicht alles gestimmt haben, aber heute sind die schwarzen Schafe die Herde.

Jau, früher war alles besser... was sollen diese Stammtischparolen?

Das Geld war nie sicher, ausser vielleicht auf einem Konto in der Schweiz. Was in der Leberwurst drin ist, wusste früher auch schon nur der Metzger und der liebe Gott. Und wenn man nicht die richtige Versicherung für einen eingetretenen Schadenfall abgeschlossen hat, dann zahlt die Versicherung auch nicht, denn sie ist kein Wohlfahrtsunternehmen.

Ich vermisse den genialen Humor von Ralf Husmann. Er tut ganz Recht daran, kein weiteres Drehbuch für Dresden schreiben zu wollen. Möglicherweise wird redaktionall zuviel geplättet. Eine Vermutung meinerseits, denn der TO wurde - wie man lesen konnte - vor der Ausstrahlung ja auch noch bearbeitet.
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Carlo Menzinger
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon Carlo Menzinger » Mo 13. Nov 2017, 09:03

flor61 hat geschrieben:
Carlo Menzinger hat geschrieben:Bin gespannt auf die Antworten und was da so versteckt war.


Das ist doch jetzt nicht Ihr Ernst, oder? Ich werde einen Teufel tun, einem Berliner unseren Humor zu erklären. Das wäre ja so, als ob ich ...

Ich sehe das Forum hier als eine Stelle, an der man seine Meinung äußern kann, ohne sie auch noch erklären und begründen zu müssen. Dann würde ich ja nur noch in der Bude klucken und an Vitamid-D-Mangel sterben. Dafür ist es hier viel zu schön, ich meine "Draußen".

Was ist das denn für eine pampige Antwort. Hat man das "im Osten" so gelernt? Ich hab doch einfach nur nachgefragt, welche Botschaften Sie da in dem Film versteckt gesehen haben wollen. Ich scheine diese Ihre Fähigkeiten anscheinend nicht zu besitzen. Wenn Sie das nicht erklären wollen oder können, dann hätten Sie damit erst gar nicht anfangen sollen. Oder wissen Sie es selbst etwa nicht?
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon (Tat)ortimOsten » Mo 13. Nov 2017, 09:12

flor61 hat geschrieben:
Carlo Menzinger hat geschrieben:Bin gespannt auf die Antworten und was da so versteckt war.


Das ist doch jetzt nicht Ihr Ernst, oder? Ich werde einen Teufel tun, einem Berliner unseren Humor zu erklären. Das wäre ja so, als ob ich ...



Unseren Humor (komme aus dem Osterzgebirge) musst du mir mal auch erklären.
Bis bald!
maltafan
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Re: 1035: Auge um Auge

Beitragvon maltafan » Mo 13. Nov 2017, 10:09

Das darf doch wohl nicht wahr sein!

Da lassen das Drehbuch und das Team beim Dreh des Tatortes, die Kommissarin Handy telefonierend Auto fahren. Ein Verhalten das Verkehrsexperten zu Recht seit Jahren, leider ohne großen Erfolg, zu unterbinden versuchen.
Meine Frau und ich wurden Opfer einer telefonierenden Autofahrerin. Nur dem tadellosen Funktionieren der Rückhaltesysteme in unserem Fahrzeug ist zu verdanken, dass wir mit dem Leben davon gekommen sind. Meine Frau leidet nach drei Jahren immer noch unter dem seelischen Trauma und die Brüche der Rippen und des Brustbeines melden sich auch nach der langen Zeit immer noch schmerzhaft.

Autofahren und Telefonieren geht gar nicht!

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