1033: Fürchte dich

Alles rund um die einzelnen Tatort-Folgen
Malaika
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon Malaika » Mo 30. Okt 2017, 07:43

siegfried1 hat geschrieben:Was das war, war ein Best Of von Gruselfilmen mit Tatortinhalten mit Ausnahme des Vampirs war fast alles vorhanden. ;)
Ich fand ihn köstlich, weil wie Du gesagt hast, fast kein Klischee ausgelassen wurde.
Das mag ja sein, aber wenn ich Horror sehen will, schaue ich mir lieber Sam Raimis "Armee der Finsternis" an ;) und nicht so ein zusammengestoppeltes "Horrorfilmchen" um 2015. Schlechte Filme dieses Genres gibt's zur Genüge. Gott sei Dank will auch die ARD jetzt die Zahl der Experimental-Tatorte verringern, weil wohl jeder Sender versucht, sich mit neuem unsäglichem Nonsens zu überbieten.

Ich mag ja altmodisch sein, aber für mich sollte der Tatort ein guter, schlüssiger und spannender Krimi sein. Das erfüllt m. E. zur Zeit nur noch das Wiener Duo Fellner und Eisner.
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Steve Warson
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon Steve Warson » Mo 30. Okt 2017, 07:46

Das mit den Tiefpunkten erinnert mich irgendwie an Rudi Völlers legendäres Interview bei Weißbier-Waldi:

"Immer diese Geschichte mit dem Tiefpunkt und noch ’nem Tiefpunkt, dann gibt’s noch mal ’nen niedrigeren Tiefpunkt. Ich kann diesen Scheißdreck nicht mehr hören.“ ;)
"Nette Mädchen! Viel netter als Sie!"
(Trimmel zu Kressin in "Kressin und der tote Mann im Fleet")
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon beri smither » Mo 30. Okt 2017, 09:51

Top! Tatort.
Für die meckerfuzis gab es ja letzte Woche Bremen und gibt es nächste Woche münster.... gäähhhn
witchy_woman
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon witchy_woman » Mo 30. Okt 2017, 11:38

Ich bin überhaupt kein Fan von Horrorfilmen, auch wenn der gestrige Tatort bei eingefleischten Horrorfans nicht unbedingt diese Kriterien erfüllen mag. Gruselig genug war es für mich, da genügte schon die Fratze der toten Frau... Irgendwie kein Film für mich, obwohl ich bis zum Ende ausgehalten habe.
Trotz allem finde ich eine "übernatürliche" Geschichte ab und zu generell in Ordnung, man muß nicht immer alles erklären können müssen. Brix und Janneke haben bei mir einen Bonus, ich mag die beiden. Die junge Schauspielerin, die Merle dargestellt hat, gefiel mir auch sehr gut.
Eine eventuelle Wiederholung werde ich mir nicht anschauen ;)
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Wachtmeister
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon Wachtmeister » Mo 30. Okt 2017, 14:08

Der Schlüssel zu diesem Film ist die Kamera, besser gesagt: sind die Kameras. Zuerst sind es auffällige Perspektiven – im wörtlichen Sinne, also Blickwinkel, dann auch die Kameraführung mit dem Wechsel oder allmählichen Übergang zur Wackelkamera. Das sind die Mittel mit denen Perspektivwechsel im übertragenen Sinne erzeugt werden. Wer sich drauf einläßt, sieht die Ereignisse nicht nur von außen als distanzierter Zuschauer, sondern nimmt auch die Sicht einiger der Beteiligten ein, und zwar immer wieder in schnellem Wechsel. Man sieht, wie Janneke auf dem Dachboden beobachten und mit dem Fotoapparat dokumentieren will. Dann aber sieht man quasi mit ihren Augen den Schaukelstuhl, der sich zu bewegen, auf dem jemand zu sitzen scheint – "scheint": Die Kommissarin kann ihre Einbildung noch entlarven. Man sieht Merle im Waschraum im Krankenhaus. In ihr steigt die Angst auf. Man sieht mit ihren Augen, wie das Waschbecken wackelt, wie Wasser aus den Wänden drückt. Sie gerät außer sich, und man sieht von außen, wovon sie sich bedroht wähnt.
Es wäre freilich beruhigender, wenn zwischen Wahn und Klarsicht in der Inszenierung klar unterschieden würde, wenn z. B. Brix keinen Nebel unter der Türritze aus dem Waschraum ins Krankenzimmer dringen sähe. Es wäre dann weniger gruselig.
Wegen dieses Perspektivwechsels ist es nicht richtig, einfach von fehlendem Realismus oder der Darstellung von Paranormalem zu sprechen. Dargestellt werden "paranormale" Wahrnehmungen. Es gibt in der Realität Menschen, die so etwas haben.

Die Annahme des HR-Redakteurs Himstedt, daß "Fürchte dich" eher das ältere, als das junge Publikum verstören könnte, geht m. E. in die Irre. Es ist keine Frage des Alters. Horrorfilme gab es schon zu Stummfilmzeiten. Man kann so etwas aus seiner Jugend kennen und ist daher nicht wegen des Alters verstört. Umkehrt ist es gut möglich, daß Jüngeren mangels Seherfahrung der Sinn für verschiedene Genres noch fehlt.
Recht hat Himstedt damit, daß es ein "Hybrid-Tatort" ist. Beim HR scheint man überhaupt ein Faible für Hybride zu haben."Im Schmerz geboren" mit Murot ist ein Hybrid aus Western und Krimi. In dieser Konsequenz hat es das selten in der Tatort-Reihe gegeben. Zwischen verschiedenen Genres wurde aber sehr, sehr oft changiert.

Der Schluß von Fürchte dich ist für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Vor allem,
Spoiler :
daß sich der geldgierige Lutz Schien in genau dem Schrank versteckt und verbrennt, in dem sein Vater ein Mädchen, beim Versuch es zu schützen, erstickt hat,
wirkt wie die Moral von der Geschicht in Filmen aus den 1950er Jahren und früher. Wenn man es gut meint, kann man sagen, daß die Küchenmoral und -psychologie aus der Mitte des letzten Jahrhunderts ironisch zitiert wird. Jedenfalls geht der Film hier ins Märchenhafte über: Das Böse verbrennt im reinigenden Feuer. Im Märchen gibt es die Erlösung von einem Fluch.

Man konnte früh ahnen, daß
Spoiler :
der Arzt und Heimleiter als Päderast
etwas mit dem Tod des Mädchens zu tun hat, wenn auch nicht bis in die letzten Einzelheiten.
Die Verwicklung eines Kommissars in den Fall erscheint dieses Mal nicht herbeigeholt, weil der Kommissar ja tatsächlich in dem seltsamen Haus von Anfang an wohnt. Es mußte nur die Hintergrundgeschichte erdacht werden

Als Kommissarin hatte Janneke in diesem Fall praktisch nichts zu tun. Sie spricht die Rahmenerzählung und verkörpert die Verunsicherung. Der Grusel ergreift auch die Kriminalpsychologin. In der Konfrontation mit Personen mit Schizophrenieanfällen ist sie überfordert. Das hat Broich dargestellt.

Bemerkenswert ist, daß Brix in der Rolle und in ihrer Darstellung bei allen Seltsamkeiten des Falles, konsequent Polizist bleibt. Dazu paßt die hübsche Szene mit dem Chef Chariddi, in der er ihm nüchtern die Fakten des Falles darlegt (und damit jeden Tadel schmunzelnd abwürgt), während der Fall selbst ja gar nicht nüchtern ist. Und dann empfiehlt er seiner Kollegin, sie solle Fanny, die von allen guten Geistern verlassen ist und von einem bösen besessen zu sein scheint, mit geistigen Getränken besoffen machen. Er sieht im Ganzen vorrangig den Kriminalfall. Er kann zwar
Spoiler :
niemanden festnehmen – der Zwillingsbrudermörder stellt sich am Ende selbst –,
aber der Fall wird letztlich gelöst. Durch das konsequente Spiel von Koch bleibt der Film ein Krimi.

Für Zazie de Paris hoffen wir, daß der Dreh des Verzehrs einer Sportsocke gleich beim ersten Versuch geklappt hat.
Spoiler :
Vielleicht sind Sportsockenattrappen aber auch lecker.
Man hat sich offenbar dafür entschieden, das Abgleiten in die Besessenheit bzw. Schizophrenie ins Groteske zu steigern. Hätte man sich da zurückgehalten und auch für die Kontaktlinsen des Grauens ein nicht so überdeutliche Modell gewählt, wäre das Ergenis wohl noch gruseliger geworden. Rolle und Darstellerin passen sehr gut zusammen. Man mußte dafür keine neue Person einführen. (Sonst gehen Drehbuchautoren häufig unbeholfen mit den Seriennebenrollen um.)
Bleibt die Frage: Wo werden Brix und Fanny künftig wohnen?

Luise Befort kann gerne wiederkommen. Die Figur der Merle ist in sich widersprüchlich und anderen gegenüber unaufrichtig. Das hat Belfort dargestellt, ohne zu übertreiben.

Sehr gut spielte auch Gudrun Ritter in der Rolle der Großmutter. Der plötzliche Griff zur Sauerstoffmaske gibt ihrem Bericht etwas Unheimliches.

Ich bin froh, daß die ARD unsere Rundfunkbeiträge in solche Produktionen steckt. (Die GEZ gibt es übrigens nicht mehr.)
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon KarinPx9 » Mo 30. Okt 2017, 16:06

dieser Tatort war unterste Stufe eines Horrorfilmes. Ganz furchtbar, ganz großer Mist. Das ist kein Tatort mehr. Wenn das so weiter geht werde ich mir keinen Tatort mehr ansehen. Bin 60 Jahre und sehe seit 30 Jahren Tatort. Auf diese Stufe will ich mich nicht begeben. Es gibt ja überhaupt keine Ermittlungen mehr.
Karin
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon OccultureD » Di 31. Okt 2017, 09:42

Ich möchte nochmal was zu der hier mehrfach erwähnte Tatsache sagen, dass offenbar kein Gruselklischee ausgelassen wurde: Es war eben und sollte eben kein „realistischer“ Tatort sein (wobei man natürlich streiten kann, was „realistisch“ ist), keiner der sich primär auf unsere Realität bezieht, sondern ein Genrefilm, also einer, der sich primär auf andere Filme des Genres „Gruselfilm“, „Horrorfilm“, „Spukhaus-Film“, whatever bezieht; daher die zahlreichen stilistischen Zitate. ( Auch die Gestaltung der „Geister“ folgt offensichtlich ganz den amerikanischen und japanischen Vorbildern.)

Der Graf-Tatort „Der rote Schatten“ zum Beispiel nahm dagegen nicht nur inhaltlich Bezug auf reale Geschichte, sondern war auch stilistisch „realistisch“ gestaltet. Das war natürlich trotzdem genauso ein Genre-Film (auch „Realismus“ ist ein bewusst gestaltetes Stilmitel) und hat natürlich genauso eine völlig fiktive Geschichte erzählt. Aber eben mit einem – schon im Stil ersichtlichen – Realitätsbezug, bis hin zur Verwendung authentischer Dokumentaraufnahmen. „Fürchte dich“ versucht dagegen von vorne herein gar keinen wirklichen Realismus, weil er sich eben nicht primär auf die Realität bezieht, sondern auf ästhetische Vorbilder.

Der farbig beleuchtete Nebel, der gleich in der allerersten Einstellung mit dem Voiceover von Kommissarin Janneke zu sehen ist, ist so etwas wie ein „Schleier“ ein „Vorhang“, der diesen Tatort vom üblichen Krimigenre und auch von der „echten Wirklichkeit“ abschirmt und gleich zu Beginn ganz bewusst in eine „Märchenwelt“ versetzt.

Das Problem ist nur, dass es in Deutschland praktisch keinerlei Tradition gibt, „übersinnliche“ oder „paranormale“ Themen im Fernsehen oder im Fernsehkrimi ernsthaft zu behandeln. Weshalb hier auch niemand das Genre wirklich „beherrscht“ und daher subtil und kreativ weiterentwickeln könnte. Statt dessen werden eben imitativ die üblichen Gruselfilm-Klischees aufeinander gehäuft.

Ich will den Film jetzt nicht schlecht machen; ich fand ihn ganz amüsant und unterhaltsam; einige Szenen wie die erstickende Tortenesserin waren inszenatorisch gekonnt gestaltet. Aber so richtig „überzeugend“ und „stimmig“ ist er eben nicht.

Ich will jetzt nicht zu viel schwätzen. In meinem Blog habe ich mir dazu noch ein paar Gedanken gemacht:

http://www.occulturedblog.wordpress.com
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon Carrera124 » Di 31. Okt 2017, 09:51

Steve Warson hat geschrieben:Das mit den Tiefpunkten erinnert mich irgendwie an Rudi Völlers legendäres Interview bei Weißbier-Waldi:

"Immer diese Geschichte mit dem Tiefpunkt und noch ’nem Tiefpunkt, dann gibt’s noch mal ’nen niedrigeren Tiefpunkt. Ich kann diesen Scheißdreck nicht mehr hören.“ ;)

Das stimmt, aber es hat auch sein Gutes: vergangene Tiefpunkte erscheinen plötzlich in neuem Licht ;)
Beispielsweise als Kappl und Deiniger die Bühne betraten, fand ich deren Folgen allenfalls mittelmäßig.
Vergleicht man sie aber mit den Schrott-Folgen der letzten Zeit, sind die Kappl & Deiniger Folgen plötzlich richtig gute Krimis.
Kunst kommt von können, nicht von wollen. Sonst würde es Wunst heißen.
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon Purzelito » Di 31. Okt 2017, 11:10

Carrera124 hat geschrieben:
Steve Warson hat geschrieben:Das mit den Tiefpunkten erinnert mich irgendwie an Rudi Völlers legendäres Interview bei Weißbier-Waldi:

"Immer diese Geschichte mit dem Tiefpunkt und noch ’nem Tiefpunkt, dann gibt’s noch mal ’nen niedrigeren Tiefpunkt. Ich kann diesen Scheißdreck nicht mehr hören.“ ;)

Das stimmt, aber es hat auch sein Gutes: vergangene Tiefpunkte erscheinen plötzlich in neuem Licht ;)
Beispielsweise als Kappl und Deiniger die Bühne betraten, fand ich deren Folgen allenfalls mittelmäßig.
Vergleicht man sie aber mit den Schrott-Folgen der letzten Zeit, sind die Kappl & Deiniger Folgen plötzlich richtig gute Krimis.

Das stimmt. Man weiss immer erst, was man hatte, wenn es weg ist. So geht es mir nicht nur mit Kappl und Deininger, sondern vor allem mit Batu. Und ich fürchte, so wird es demnächst auch gehen, wenn "Experimentalfolgen" wegfallen und nur noch "Ermittlungsarbeit" serviert wird, um es allen recht zu machen.
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Re: 1033: Fürchte dich

Beitragvon Tatortjoe » Di 31. Okt 2017, 19:21

wir33658 hat geschrieben:Ich mag ja durchaus mal Experimente, aber wenn der Tatort in letzter Zeit nur noch so und dabei auch noch als billiger Gruselfilm gestaltet ist, dann frag ich mich doch auch wo meine GEZ-Gebühren hinfließen.

Anscheinend gehen die wirklich guten Krimiautoren fürs Fernsehen aus. Was ja bei der Krimiflut in deutschen Landen kaum verwundert.

Was ich in den letzten Jahren eh immer wieder an den Tatotren zu kritisieren habe - und auch von anderen geteilt wird - interessiert die Verantwortlichen bei den Sendern anscheinend eh nicht. Nämlich das limitierte Budget der einzelnen Sender, so dass bei 4 Hauptdarstellern, 2 Ermittler davon sind und wer ist dann wohl der Täter ? Gähnnn. Und dann, soll das auch noch gegen Netflix und Amazon und Co konkurieren ...

Tut euch doch endlich zusammen, macht weniger, aber dafür wieder anspruchsvollere Tatorte (von mir auch 2. - 3. Teiler) und spendiert bei diesen mehr Geld (für mehr Darsteller) und Zeit.

Alte Strukturen im Management aufbrechen und tut euch zusammen, statt experimentellen Schwachsinn bei dem sich jedes Bundesland zu übertreffen versucht.

Viele Grüße, Robert.


Kann man das mit dem dämlichen GEZ_Bashing einfach mal sein lassen? Ja, dieser TO war kein Highlight., aber dafür drei andere der frischen Tatort-Saison. Das ist ja das gewollte beim TO, immer etwas anderes und für jeden Geschmack etwas. Nur eines bleibt gleich, das dämliche Wutbürger gezeter, dass die "Zwangsgebühren" verschwendet werden.
Protestiert ihr auch am örtlichen Theater oder Museum, wenn eine Aufführung/Ausstellung nicht nach eurem GEschmack ist, dass "eure" Steuergelder verschwendet werden. Meine Fresse, die 17 Euro sind wirklich kein Weltuntergang für das was die Öff-Rechtlichen alles abdecken, was sonst in D. nicht abgedeckt wäre. Von Dokus, differenzierte Auslandsberichterstattung, gescheite Nachrichten über Unterhaltung, Kulturradie bis eben zum Tatort.

Aber es ist halt Mode, sich im reichen Deutschland muit großem sozialen Netz sich trotzdem ausgebeutet und unterdrückt zu fühlen!

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