1037: Böser Boden

Alles rund um die einzelnen Tatort-Folgen
siegfried1
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Re: 1037: Böser Boden

Beitragvon siegfried1 » Sa 2. Dez 2017, 16:33

Sonderlink hat geschrieben:
siegfried1 hat geschrieben:.....dort hat er sich mit Ausnahmen freundlich gegenüber seiner Kollegin verhalten....

Also doch, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber diese Ausnahmen meinen wir doch gerade, richtig?
siegfried1 hat geschrieben:Vielleicht hätte WWM mehr Glück in anderen Rollen, aber als Old Shatterhand kommt er bei mir nicht an. Für mich bleibt Lex Parker für immer Old Shatterhand.

Lex Parker, ist das der Erfinder der gleichnamigen Kugelschreiber, oder einer der umtriebigen Parker Brothers?


Es muss nur jemand um WWM herum geben, der ihm sagt, was richtiges benehmen ist, und was nicht. ;)
Im Tatort: " Kaltstart " hat er auch einen jungen Kollegen zusammengestaucht, und der wollte dann den Dienst
quittieren.

Ich habe nicht den Kugelschreiber gemeint, sondern der Schauspieler Lex Barker, habe mich um einen Buchstaben vertan.
Kann doch vorkommen, dass man nicht so genau weiss, wie jemand geschrieben wird. Fehler sind menschlich ;)
Professor Tatort
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Re: 1037: Böser Boden

Beitragvon Professor Tatort » So 3. Dez 2017, 12:56

Ich kann mich hier vielen Vorschreibern anschließen - kein Meisterwerk. Eine gewisse Zeit war es ja noch unterhaltsam-spannend, aber irgendwie kamen zu viele Klischees hervor und das Ende wurde zunehmend abstrus. Von der Mode, das Privatleben der Ermittler in stets unpassender Weise als Parallelhandlung einfließen zu lassen, ganz zu schweigen.
Zu dem Privatleben der Ermittler noch mal allgemein: Es ist nicht schlimm, wenn Szenen in deren privaten Umfeld spielen - gab es übrigens auch schon in den 70er bei den Veigl-Tatorten - aber:
- sie dürfen sich nicht zu einer völlig isolierten Nebenhandlung entwickeln
- sollten entweder Bezug zum eigentlichen Film haben oder zumindest etwas zum Ermittler erklären
Ganz schlimm sind hier ja die Lindholm-Tatorte gewesen. Aber auch die aktuellen Berliner Folgen haben die Unsitte, das Privatleben von Frau Rubin in epischer Breite auszuwalzen....
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Re: 1037: Böser Boden

Beitragvon siegfried1 » So 3. Dez 2017, 21:43

Professor Tatort hat geschrieben:Ganz schlimm sind hier ja die Lindholm-Tatorte gewesen. Aber auch die aktuellen Berliner Folgen haben die Unsitte, das Privatleben von Frau Rubin in epischer Breite auszuwalzen....


Wieso findest Du die Lindholm-Tatorte schlimm, wenn das Privatleben mitspielt :?:

Ich habe auch nichts dagegen, wenn in Berlin die Familienprobleme mitspielen, das gibt
einen anderen Hintergrund über das Privatleben der Ermittler, was ich interessant finde.
Ich fand diese Folgen mit Charlotte Lindholm sehr amüsant, besonders mit Ihrem Schriftsteller mit dem sie
befreundet war, und mit ihm einige Fälle zusammen gelöst hat.
Bei den Münsteraner beschwert sich auch keiner wenn Vadder wieder vorkommt, und eine Leiche oder eine Mumie findet. ;)
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Re: 1037: Böser Boden

Beitragvon Carlo Menzinger » So 3. Dez 2017, 22:58

siegfried1 hat geschrieben:Wieso findest Du die Lindholm-Tatorte schlimm, wenn das Privatleben mitspielt

Immer diese Bilderbuch-Familien! Wie realistisch ist das denn?!
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Re: 1037: Böser Boden

Beitragvon siegfried1 » Mo 4. Dez 2017, 16:21

Carlo Menzinger hat geschrieben:
siegfried1 hat geschrieben:Wieso findest Du die Lindholm-Tatorte schlimm, wenn das Privatleben mitspielt

Immer diese Bilderbuch-Familien! Wie realistisch ist das denn?!


Hallo Carlo

Bei der Lindholm ist es fast eine Bilderbuchfamilie, mit Ausnahme dass man nicht weiss wer der Vater des Sohnes ist, den die
Charlotte Lindholm mit der Unterstützung ihrer Mutter aufzieht.
Bei den Rubins würde ich das nicht unterstreichen mit der Bilderbuchfamilie. ;)
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Re: 1037: Böser Boden

Beitragvon Roter Affe » Mo 4. Dez 2017, 19:48

siegfried1 hat geschrieben:Bei der Lindholm ist es fast eine Bilderbuchfamilie, mit Ausnahme dass man nicht weiss wer der Vater des Sohnes ist

Das ist doch relativ bekannt, Sie war doch mal dienstlich in Spanien und hat den Vater beobachtet, den dann aber nicht angesprochen.
Grüßla aus dem Tatortreifen Franken!

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Re: 1037: Böser Boden

Beitragvon Professor Tatort » Di 5. Dez 2017, 20:40

Mir geht es da vor allem um das Privatleben, das nichts mit der eigentlichen Krimi-Handlung zu tun hat und sich einfach nur breit macht, ohne dadurch die Handlung voran zu bringen oder Spannung aufzubauen oder sonst etwas zu erklären. Die kurzen Infos bei Lannert bzgl. des Schicksals seiner Familie, ist ok, weil begrenzt. Das Privatleben der Ermittler auszuwalzen ist einfach eine Modeerscheinung, ebenso wie bei Tatorten in Großstädten immer mal wieder die Skyline oder markante Anblicke ohne Bezug zum Film einzublenden. Wobei die größte Unsitte ist es, zur Hälfte eine zweite Leiche zu präsentieren. Fast alle Krimis, die diese zweite Leiche bringen, könnte man gleich abschalten; zum einen ist es sehr unrealistisch. Aber weit schlimmer: meist versucht der Regisseur die dünne Handlung so noch zu retten, indem er einen der Verdächtigen rausnimmt. Aber damit wird es - bis auf ganz wenige Ausnahmen - nicht spannend, sondern ärgerlich....
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Re: 1037: Böser Boden

Beitragvon Tatort_Celerina » Mi 6. Dez 2017, 13:09

Carlo Menzinger hat geschrieben:
siegfried1 hat geschrieben:Wieso findest Du die Lindholm-Tatorte schlimm, wenn das Privatleben mitspielt

Immer diese Bilderbuch-Familien! Wie realistisch ist das denn?!
Eine Frau hat auf einer Auslandsreise eine Affäre, aus der ein Sohn hervorgeht. Die Frau zieht den Jungen alleine groß, der Vater, der nichts von seiner Vaterschaft weiß, wird seinem Sohn vorenthalten. Die Mutter, alleine lebend und beruflich oft an ihren Grenzen, parkt ihren Sohn bei ihrer kritischen Mutter, da sie zu wenig Zeit für ihn hat. Nein, nein... immer diese Bilderbuch-Familien!
Mein 968. Tatort:
Tatort Berlin
Dein Name sei Harbinger
mit Kommissarin Rubin und Kommissar Karow

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