1025: Borowski und das Fest des Nordens

Alles rund um die einzelnen Tatort-Folgen
Timandra
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon Timandra » Mo 19. Jun 2017, 22:46

witchy_woman hat geschrieben:
Das klingt wahrscheinlich. Für mich war er nicht der Typ, der einen Anschlag plante. Trotzdem schleppte er die Tasche mit sich herum..ich werde aus so vielen Dingen nicht schlau. Auch die Sache mit der brennenden Wohnung/Fenster aus Panzerglas/Ermittlungen aufgrund von Borowskis mehr als zweifelhafter Aussage ("der Täter hat mich gerettet")/übelst brutaler Szenen/Schladitz verkommt zur Randfigur/ das alles gepaart mit dieser haarsträubenden Umsetzung mit unterirdischemTon, schlechtem Schnitt, dilettantischem Drehbuch machte diesen Film für mich grottenschlecht.
So leid es mir um Borowski tut-ich hoffe, er findet wieder zu sich selbst!

Im Zusammenhang mit Borowski entstehen zwangsläufig Gedanken an eine abwesende Forumsteilnehmerin, unsere Missus aus dem hohen Norden..wo mag sie weilen? Evtl. auf der Kieler Woche? Vielleicht liest sie mit und fühlt sich hiermit gegrüßt.


Auf diesen netten Gruß mußte die" Missus aus dem hohen Norden" doch reagieren, liebste witchy - tatsächlich tobt hier eine ganze Stadt im, wie schrieb Purzelito? - Volksfestwahn, dem ich jedoch nicht anheimzufallen pflege, ich ziehe es vor, das Ganze aus einiger Entfernung zu betrachten.
Deine obigen Überlegungen zu dieser Folge könnten meiner "Feder" entflossen sein - auch in meinen Augen war es ein fragwürdiges Machwerk, das uns da präsentiert wurde. Einzig die Bilder eines Menschen, dem am Ende seines Weges in die Selbstzerstörung nur noch der Wunsch bleibt, von diesem Leben erlöst zu werden, haben ihren Eindruck hinterlassen, sicherlich auch dank eines hervorragenden Darstellers. Verstörend, ja beängstigend fand ich die Szenen mit dem Säugling, da ging es an die Grenze des für mich Erträglichen.
Sarah Brandt wurde auf ziemlich platte Art und Weise aus der Serie "herausgeschrieben", das war nicht mehr die einfühlsame, sensible junge Frau die ich so sehr mochte und deren Abschied ich bedaure.
Und Borowski? Ein ziemlich heruntergekommener Lokalmatador, der gut daran täte, seinen Ruf wieder etwas aufzupolieren. Wer weiß geschieht das ja in Bälde. Frei nach dem Motto "was kümmert mich das Debakel von gestern" präsentiert uns ein nächstes Drehbuch ja vielleicht einen Kommissar, der sich wieder berappelt - auch eine Kieler Woche mit ihren hier und da zu beobachtenden Exzessen währet ja nicht ewig, und - in gleichem Maße wie seine Stadt - findet auch ein Borowski zu sich selbst zurück.
Liebe Grüße aus dem hohen Norden,
T :)
siegfried1
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon siegfried1 » Di 20. Jun 2017, 10:44

Purzelito hat geschrieben:@witchy_woman, da fällt mir noch ein Detail ein:
Das Manuskript des verstorbenen Mankell zu diesem Tatort hiess zu Beginn "Der fliegende Holländer". Ist aber im Laufe der Drehbuchschreiberei zig mal umbenannt worden. Eggers als Adaption zu dieser Sagengestalt ist sowas von perfekt. Warum man den Titel wohl nicht beibehalten hat?


@ Hallo Purzelito

Wie kommst Du dazu, dass Eggers der Sage zum " fliegenden Holländer " perfekt sei :?:
Ich habe dank dem " Gruselkabinett " bei dieser Hitze das Hörspiel dieses Romans angehört, und finde " Eggers " hat nichts gemein mit dem
fliegenden Holländer. Er hat seine Freundin auf brutale Art erschlagen, und auch diesen Drogenhändler erstochen.
Als am Ende der Geschichte des fliegenden Holländers wollte eine Frau den Kapitän wirklich heiraten, und hat dann aus Verzweiflung weil
der Kapitän, das dann doch nicht wollte, den Freitod genommen.
Vielleicht ist der Titel " Der fliegenden Holländer " urheblich geschützt. Denn nicht nur die möglichen Verwandten könnten ein Interesse daran
haben, dass der Titel nicht für einen Tatort fremdverwendet wird, sondern vielleicht auch die Nachkommen von Richard Wagner, der daraus eine Oper gemacht hat.
witchy_woman
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon witchy_woman » Di 20. Jun 2017, 11:07

Timandra hat geschrieben:
witchy_woman hat geschrieben:
Das klingt wahrscheinlich. Für mich war er nicht der Typ, der einen Anschlag plante. Trotzdem schleppte er die Tasche mit sich herum..ich werde aus so vielen Dingen nicht schlau. Auch die Sache mit der brennenden Wohnung/Fenster aus Panzerglas/Ermittlungen aufgrund von Borowskis mehr als zweifelhafter Aussage ("der Täter hat mich gerettet")/übelst brutaler Szenen/Schladitz verkommt zur Randfigur/ das alles gepaart mit dieser haarsträubenden Umsetzung mit unterirdischemTon, schlechtem Schnitt, dilettantischem Drehbuch machte diesen Film für mich grottenschlecht.
So leid es mir um Borowski tut-ich hoffe, er findet wieder zu sich selbst!

Im Zusammenhang mit Borowski entstehen zwangsläufig Gedanken an eine abwesende Forumsteilnehmerin, unsere Missus aus dem hohen Norden..wo mag sie weilen? Evtl. auf der Kieler Woche? Vielleicht liest sie mit und fühlt sich hiermit gegrüßt.


Auf diesen netten Gruß mußte die" Missus aus dem hohen Norden" doch reagieren, liebste witchy - tatsächlich tobt hier eine ganze Stadt im, wie schrieb Purzelito? - Volksfestwahn, dem ich jedoch nicht anheimzufallen pflege, ich ziehe es vor, das Ganze aus einiger Entfernung zu betrachten.
Deine obigen Überlegungen zu dieser Folge könnten meiner "Feder" entflossen sein - auch in meinen Augen war es ein fragwürdiges Machwerk, das uns da präsentiert wurde. Einzig die Bilder eines Menschen, dem am Ende seines Weges in die Selbstzerstörung nur noch der Wunsch bleibt, von diesem Leben erlöst zu werden, haben ihren Eindruck hinterlassen, sicherlich auch dank eines hervorragenden Darstellers. Verstörend, ja beängstigend fand ich die Szenen mit dem Säugling, da ging es an die Grenze des für mich Erträglichen.
Sarah Brandt wurde auf ziemlich platte Art und Weise aus der Serie "herausgeschrieben", das war nicht mehr die einfühlsame, sensible junge Frau die ich so sehr mochte und deren Abschied ich bedaure.
Und Borowski? Ein ziemlich heruntergekommener Lokalmatador, der gut daran täte, seinen Ruf wieder etwas aufzupolieren. Wer weiß geschieht das ja in Bälde. Frei nach dem Motto "was kümmert mich das Debakel von gestern" präsentiert uns ein nächstes Drehbuch ja vielleicht einen Kommissar, der sich wieder berappelt - auch eine Kieler Woche mit ihren hier und da zu beobachtenden Exzessen währet ja nicht ewig, und - in gleichem Maße wie seine Stadt - findet auch ein Borowski zu sich selbst zurück.
Liebe Grüße aus dem hohen Norden,
T :)


Allerliebste T :) , welche Freude!
Von Dir zu lesen söhnt mich nun doch wieder mit dieser Folge aus.
Später mehr ;-)
Tatortjoe
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon Tatortjoe » Di 20. Jun 2017, 11:29

Schade, dass Sarah Brandt so verabschiedet wird.

Seit dem Dortmunder Tatort wurde anscheinend eine Mode losgetreten, dass alle Tatortkommissare nun extrem schlecht und hysterisch miteinander umgehen. Auch wenn die Kommissare vorher eine ganz andere Figurenzeichnung und Hintergrund hatten-

Es passte auch so überhaupt nicht zu den beiden Figuren, die sich doch einst mochten und eine Art Vater Tohter verhältnis hatten. Mit der Krankheit Brands als Ausstiegsgrund und der Angst Borowskis wieder ganz alllein zu sein, hätte man viel machen können.

Zu der Unlogik des Falles wurde auch alles gesagt. da wurde versucht ein besonders ambitionierten Tatort hinzulegen, und man scheiterte grandios und wurde den aalten Figuren nicht gerecht.

-------
Leider die schlechteste Tatortsaison seit vielen Jahren, wo selbst meine Lieblingskommissare fast nur schlechtes abgelliefert haben. Vor einigen Jahren hatten wir so eine Menge Herausragender Tatorte. So mies war es zuletzt in den 90ern, aber da kannten wir nix anderes. :shock:
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Purzelito
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon Purzelito » Di 20. Jun 2017, 12:18

siegfried1 hat geschrieben:
Purzelito hat geschrieben:@witchy_woman, da fällt mir noch ein Detail ein:
Das Manuskript des verstorbenen Mankell zu diesem Tatort hiess zu Beginn "Der fliegende Holländer". Ist aber im Laufe der Drehbuchschreiberei zig mal umbenannt worden. Eggers als Adaption zu dieser Sagengestalt ist sowas von perfekt. Warum man den Titel wohl nicht beibehalten hat?


@ Hallo Purzelito

Wie kommst Du dazu, dass Eggers der Sage zum " fliegenden Holländer " perfekt sei :?:
Ich habe dank dem " Gruselkabinett " bei dieser Hitze das Hörspiel dieses Romans angehört, und finde " Eggers " hat nichts gemein mit dem
fliegenden Holländer. Er hat seine Freundin auf brutale Art erschlagen, und auch diesen Drogenhändler erstochen.
Als am Ende der Geschichte des fliegenden Holländers wollte eine Frau den Kapitän wirklich heiraten, und hat dann aus Verzweiflung weil
der Kapitän, das dann doch nicht wollte, den Freitod genommen.
Vielleicht ist der Titel " Der fliegenden Holländer " urheblich geschützt. Denn nicht nur die möglichen Verwandten könnten ein Interesse daran
haben, dass der Titel nicht für einen Tatort fremdverwendet wird, sondern vielleicht auch die Nachkommen von Richard Wagner, der daraus eine Oper gemacht hat.

Siegfried, lies bitte den Absatz "Motive der Legende" unter folgendem link:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fliegen ... nder_(Sage)

und lasse alle weiteren Bearbeitungen dieser Sage (Hörspiel oder Wagner) ausser acht. Vieles der Sage findet sich, natürlich im übertragenen Sinn, im Tatort wieder und kann auf Eggers und seine Situation angewandt werden.

Zum Beispiel:

der Fluch der Verdammung durch eigene Schuld, bis zum Jüngsten Gericht geisterhaft umher zu irren ohne Erlösung durch Sesshaftigkeit oder Tod zu finden (da bekommt auch die Frage von Borowski nach einem "Geist" eine Bedeutung)

die mögliche Erlösung durch die Liebe einer Frau (geht bei Eggers auch schief, die Erlösung findet er durch das Verständnis von Borowski)

die Geisterbriefe, die man besonders behandeln bzw. verbrennen muss, damit sie kein Unglück bringen (die Tochter von Eggers bekommt halb verkokelte Briefe von Borowski überstellt)

die Begegnung mit dem Untoten ist ein düsteres Omen und kündigt Unglück an (wo Eggers auftauchte, gab es das)

das Geisterschiff, dessen Beschreibung auf die Seele von Eggers passt.
witchy_woman
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon witchy_woman » Di 20. Jun 2017, 19:54

witchy_woman hat geschrieben:
Timandra hat geschrieben:
Auf diesen netten Gruß mußte die" Missus aus dem hohen Norden" doch reagieren, liebste witchy - tatsächlich tobt hier eine ganze Stadt im, wie schrieb Purzelito? - Volksfestwahn, dem ich jedoch nicht anheimzufallen pflege, ich ziehe es vor, das Ganze aus einiger Entfernung zu betrachten.
Deine obigen Überlegungen zu dieser Folge könnten meiner "Feder" entflossen sein - auch in meinen Augen war es ein fragwürdiges Machwerk, das uns da präsentiert wurde. Einzig die Bilder eines Menschen, dem am Ende seines Weges in die Selbstzerstörung nur noch der Wunsch bleibt, von diesem Leben erlöst zu werden, haben ihren Eindruck hinterlassen, sicherlich auch dank eines hervorragenden Darstellers. Verstörend, ja beängstigend fand ich die Szenen mit dem Säugling, da ging es an die Grenze des für mich Erträglichen.
Sarah Brandt wurde auf ziemlich platte Art und Weise aus der Serie "herausgeschrieben", das war nicht mehr die einfühlsame, sensible junge Frau die ich so sehr mochte und deren Abschied ich bedaure.
Und Borowski? Ein ziemlich heruntergekommener Lokalmatador, der gut daran täte, seinen Ruf wieder etwas aufzupolieren. Wer weiß geschieht das ja in Bälde. Frei nach dem Motto "was kümmert mich das Debakel von gestern" präsentiert uns ein nächstes Drehbuch ja vielleicht einen Kommissar, der sich wieder berappelt - auch eine Kieler Woche mit ihren hier und da zu beobachtenden Exzessen währet ja nicht ewig, und - in gleichem Maße wie seine Stadt - findet auch ein Borowski zu sich selbst zurück.
Liebe Grüße aus dem hohen Norden,
T :)


Allerliebste T :) , welche Freude!
Von Dir zu lesen söhnt mich nun doch wieder mit dieser Folge aus.
Später mehr ;-)


So, nun ist es etwas viel "später" geworden, aber wer sitzt bei der Hitze schon gern am PC?
Wie schön, daß wir übereinstimmen. Du hast es ja wieder sehr elegant formuliert, deshalb bedarf es keiner Worte mehr, außer vielleicht diesen: die Hoffnung stirbt zuletzt.

Frage in die Runde: Wann ist denn nun der nächste Borowski geplant? Oder gar bereits gedreht? Ich finde mich da nicht zurecht.
In diesem o. g. hoffnungsvollen Sinne freue ich mich auf die nächste Tatortrunde, die übrigens wann beginnt?
siegfried1
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon siegfried1 » Di 20. Jun 2017, 20:45

Purzelito hat geschrieben:
siegfried1 hat geschrieben:
Purzelito hat geschrieben:@witchy_woman, da fällt mir noch ein Detail ein:
Das Manuskript des verstorbenen Mankell zu diesem Tatort hiess zu Beginn "Der fliegende Holländer". Ist aber im Laufe der Drehbuchschreiberei zig mal umbenannt worden. Eggers als Adaption zu dieser Sagengestalt ist sowas von perfekt. Warum man den Titel wohl nicht beibehalten hat?


@ Hallo Purzelito

Wie kommst Du dazu, dass Eggers der Sage zum " fliegenden Holländer " perfekt sei :?:
Ich habe dank dem " Gruselkabinett " bei dieser Hitze das Hörspiel dieses Romans angehört, und finde " Eggers " hat nichts gemein mit dem
fliegenden Holländer. Er hat seine Freundin auf brutale Art erschlagen, und auch diesen Drogenhändler erstochen.
Als am Ende der Geschichte des fliegenden Holländers wollte eine Frau den Kapitän wirklich heiraten, und hat dann aus Verzweiflung weil
der Kapitän, das dann doch nicht wollte, den Freitod genommen.
Vielleicht ist der Titel " Der fliegenden Holländer " urheblich geschützt. Denn nicht nur die möglichen Verwandten könnten ein Interesse daran
haben, dass der Titel nicht für einen Tatort fremdverwendet wird, sondern vielleicht auch die Nachkommen von Richard Wagner, der daraus eine Oper gemacht hat.

Siegfried, lies bitte den Absatz "Motive der Legende" unter folgendem link:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fliegen ... nder_(Sage)

und lasse alle weiteren Bearbeitungen dieser Sage (Hörspiel oder Wagner) ausser acht. Vieles der Sage findet sich, natürlich im übertragenen Sinn, im Tatort wieder und kann auf Eggers und seine Situation angewandt werden.

Zum Beispiel:

der Fluch der Verdammung durch eigene Schuld, bis zum Jüngsten Gericht geisterhaft umher zu irren ohne Erlösung durch Sesshaftigkeit oder Tod zu finden (da bekommt auch die Frage von Borowski nach einem "Geist" eine Bedeutung)

die mögliche Erlösung durch die Liebe einer Frau (geht bei Eggers auch schief, die Erlösung findet er durch das Verständnis von Borowski)

die Geisterbriefe, die man besonders behandeln bzw. verbrennen muss, damit sie kein Unglück bringen (die Tochter von Eggers bekommt halb verkokelte Briefe von Borowski überstellt)

die Begegnung mit dem Untoten ist ein düsteres Omen und kündigt Unglück an (wo Eggers auftauchte, gab es das)

das Geisterschiff, dessen Beschreibung auf die Seele von Eggers passt.



@ Hallo Purzeltio

Besten Dank für Deine Antwort auf meine Bemerkung, dass dieser Tatort überhaupt nichts mit der Geistergeschichte vom
" fliegenden Holländer " gemein hat.
Und ich bin doch immer noch der Überzeugung, das dieser Tatort mit der Geistergeschichte vom " fliegenden Holländer "
nichts gemein hat.

Ich lasse diese Sage nach dem Hörspiel vom " Gruselkabinett " nicht ausser acht, weil es die " Titania Medien" mit dieser Serie von
klassischen Gespenstergeschichten geschaffen hat, auf eine moderne Art, die Stücke näher zu bringen.
Ich meine nur das Hörspiel: " Das Phantom der Oper " wurde so erzählt, wie man es sich vorstellen kann und wie der Roman auch
aussieht.
Die Verfilmungen und die Musicals dieses Stücks, beinhalten nur ein Bruchteil dieser Geschichte. ;)

Eggers hat sich nicht verdammt, und auch Gott hat ihn nicht verdammt, so wie in der Geschichte des fliegenden Holländers,
der Gott ( falls es ihn überhaupt gibt ) provoziert hatte. :?
Und dieser Spruch von Borowski bezüglich Geist war völlig daneben, weil Eggers ein realer Mensch war, der aus purer Aggression
getötet hat.

Er hat keine dieser Frauen wirklich geliebt, nicht seine Ehefrau und nicht auch seine Geliebte, und Borowskis Erlösung war in
meinen Augen Mord. :?

Egger ist auch kein Untoter und nicht alle die ihm begegnet sind, haben den Tot gefunden, wie z.B. Borowski in dem brennenden
Haus, wo mir bis heute nicht klar ist, wer ihn nun da rausgezogen hat, war es wirklich Egger, der sein Leben rettete :?:
Oder wer war es dann wenn nicht Egger :?:
siegfried1
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon siegfried1 » Di 20. Jun 2017, 21:29

witchy_woman hat geschrieben:
witchy_woman hat geschrieben:
Timandra hat geschrieben:

So, nun ist es etwas viel "später" geworden, aber wer sitzt bei der Hitze schon gern am PC?
Wie schön, daß wir übereinstimmen. Du hast es ja wieder sehr elegant formuliert, deshalb bedarf es keiner Worte mehr, außer vielleicht diesen: die Hoffnung stirbt zuletzt.

Frage in die Runde: Wann ist denn nun der nächste Borowski geplant? Oder gar bereits gedreht? Ich finde mich da nicht zurecht.
In diesem o. g. hoffnungsvollen Sinne freue ich mich auf die nächste Tatortrunde, die übrigens wann beginnt?


@ Hallo witchy_woman

Wenn der nächste Borowski kommt, hättest Du eigentlich unseren Google-Chef " Purzelito " fragen können. ;)
Aus Erfahrung aus dem alten ARD Tatort-Forum ist Dir nie aufgefallen, dass Purzeltio immer die neusten
Drehorte und Tatorte im Voraus angekündigt hat. :?:

Aber die nächste Erstausstrahlung eines Tatorts ist am 27. August mit dem charmanten und genialen Osterreicher Team
Eisner und Feller.

Viele Grüsse von Siegfried
Verleihnix
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon Verleihnix » Di 20. Jun 2017, 21:55

Dies war seit längerem die erste Erstausstrahlung, die ich mir angesehen habe - und eigentlich kann ist auch so ziemlich alles gesagt worden, was mir durch den Kopf ging. Aber ich will ja hier nicht völlig in Vergessenheit geraten...

Es ist doch immer wieder informativ, im Forum zu lesen - es kommen dohc noch einige Aspekte zutage, die mir nicht deutlich geworden waren (z.B. das Explode-Plakat).

Ändert dennoch nichts daran, dass ich die Sendezeit doch als verschwendet ansehe, hätte lieber das lange Tageslicht für einen Nachtspaziergang nutzen sollen, das kann auch spannend sein (ich habe dei Wiederholung auf One gesehen, daher war es schon recht spät).

Gegen Experimente habe ich prinzipiell nichts (Kameraführung), es muss für mich auch nicht immer alles aufgelöst werden. Aber etwas mehr "Rahmen" darf es dann doch sein.

Alle Kinder aus der Folge taten mir unglaublich leid.
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Purzelito
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Re: 1025: Borowski und das Fest des Nordens

Beitragvon Purzelito » Di 20. Jun 2017, 22:12

@witchy_woman
Der nächste Kieler Tatort dürfte der bereits abgedrehte "Borowski und das Land zwischen den Meeren" sein (immer vorausgesetzt, dass es der Reihe nach geht). Zum Inhalt: "Borowskis letzter Alleingang hat zu einer internen Ermittlung geführt - und zum Versetzungsgesuch seiner Kollegin Sarah Brandt. Um dem Ärger im Kommissariat zu entfliehen, stürzt sich Borowski allein in einen Fall, der ihn in die weite Landschaft des nordfriesischen Wattenmeers führt, nach Suunholt, einer kleinen, verschlafenen Nordseeinsel nahe der Grenze zu Dänemark." Gesendet wird die Folge aber erst 2018.

Daneben ist die Folge "Borowski und das Haus der Geister" in Entwicklung, die bestimmt noch in diesem Jahr gedreht wird. Timandra könnte danach Ausschau halten!


@siegfried, du machst mich völlig fertig! Vergiss die Welt der Sagen und Geister. Konzentrieren wir uns auf was Reales: Wie heisst die Folge am 27. August?

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