Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Alles rund um die einzelnen Ermittler
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KiGaZw
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Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon KiGaZw » Do 13. Jul 2017, 18:55

http://www.n-tv.de/leute/Stellbrink-ste ... 35591.html

Min erster Gedanke war: Der nächste, der keinen Bock mehr hat. Muss ja inzwischen anscheinend ganz schön lästig sein so eine Hauptrolle im Tatort, so mein Eindruck inzwischen.

Schade, ich mochte den von Anfang an.
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Deichgraf
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon Deichgraf » Fr 14. Jul 2017, 16:57

Naja auch seine Aussage er will sich mehr um andere Dinge kümmern ist lächerlich, bei dem einen Saar Tatort im Jahr sollte er wohl genug Zeit haben.

Vlt war Ihm das zuwenig, auch möglich.
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon Carrera124 » Fr 14. Jul 2017, 17:56

Ein guter und etablierter Schauspieler allein macht halt noch keinen guten Tatort. Dazu braucht es neben dem prominenten Namen auch vernünftige Drehbücher, und die haben offensichtlich allzuoft gefehlt.
Wirklich gut fand ich nur "Weihnachtsgeld", aber ausgerechnet diese Folge wurde seit der Woche der EA noch nie wiederholt, die anderen Schrottfolgen dagegen schon mehrfach. Die dabei zugrundeliegenden Entscheidungsprozesse würden mich wirklich mal interessieren :shock:
Kunst kommt von können, nicht von wollen. Sonst würde es Wunst heißen.
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Sonderlink
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon Sonderlink » Fr 14. Jul 2017, 19:09

Eigentlich sind nur die beiden ersten Folgen Totalausfälle (wobei ich die erste noch ganz lustig fand).
Der Mann ist einfach zu gut für mittelmäßige Drehbücher, ja, er hat einen Ruf zu verlieren und ist irgendwann auf den schelmischen Kriminalkasper festgelegt. Respekt vor seiner Entscheidung, Respekt auch vor Kekillis Entscheidung, daran sollten sich einige andere Schauspieler ein Beispiel nehmen, die die Tatortrolle offenbar als Lebensstellung auffassen.
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon Tatort_Celerina » So 16. Jul 2017, 10:45

"Adams Alptraum" habe ich bislang insgesamt sechs mal gesehen. Diese Folge halte ich aus verschiedenen Gründen für sehr gelungen. "Weihnachtsgeld" war sicher auch kitschig, aber trotzdem passend (...würde ich gerne noch einmal sehen). "Totenstille" und "Söhne und Väter" waren solide Folgen ohne große Abzugsnoten.

Lediglich "Melinda" und "Eine Handvoll Paradies" konnten m.E. wenig überzeugen. Ich fand "Melinda" durchaus unterhaltsam (und daher schaue ich mir die Folge als Wiederholung auch gerne an) - besonders "Frau Müller" war klasse! - aber die Folge hatte andere Schwächen, die nicht "Tatort"-würdig waren ...vor allem die Staatsanwältin! "Eine Handvoll Paradies" hingegen halte ich für den einzigen wirklichen Tiefpunkt der Stellbrink-Folgen.

Das Problem ist, dass das Rumgealbere aus "Melinda" und "Eine Handvoll Paradies" bei den meisten Zuschauern so nachhaltig gewirkt hat, dass viele die Stellbrink-Folgen bis heute ablehnen, ohne zu merken, dass sie sich weiterentwickelt und "erwachsener" geworden sind.

Daher bedauere ich den Ausstieg von Striesow, freue mich aber auch auf die noch ausstehenden beiden Folgen.

(...schade finde ich, dass die Figur "Lisa Marx" immer weniger Berücksichtigung fand und fast zur Nebenfigur wurde.)
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon Admiral » Fr 21. Jul 2017, 10:01

Da hat man sich endlich an den Ermittler gewöhnt, schon hört er wieder auf.
Hoffentlich kommen jetzt Kappl und Deininger zurück... ;) :lol:
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon Joerg57 » Fr 21. Jul 2017, 11:47

Admiral hat geschrieben:Hoffentlich kommen jetzt Kappl und Deininger zurück... ;) :lol:

Au ja! :lol: Zusammen mit ihrer Sekretärin Frau Braun und Rechtsmedizinerin Dr. Singh...:D
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon Tatort_Celerina » Fr 21. Jul 2017, 16:46

Joerg57 hat geschrieben:Zusammen mit ihrer Sekretärin Frau Braun
Das wäre super... Sie hat ja den Wechsel Palu/Kappl überlebt, Horst Jordan hingegen den Wechsel Kappl/Stellbrink... Wäre schön, wenn es diese Kontinuität weiter geben würde. Nicht, dass ich Frau Braun unbedingt bräuchte, aber nett wäre es sicherlich.
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon Wachtmeister » Mo 31. Jul 2017, 19:45

Deichgraf hat geschrieben:Naja auch seine Aussage er will sich mehr um andere Dinge kümmern ist lächerlich, bei dem einen Saar Tatort im Jahr sollte er wohl genug Zeit haben.

Vlt war Ihm das zuwenig, auch möglich.


Das ist die 08/15-Aussage, wenn Schauspieler aus Serien aussteigen.

Meines Erachtens war die Qualität der Folgen nicht gut genug, und die Figur zu unausgegoren verrückt, als daß man sie auf Dauer akzeptieren könnte. Oder anders gesagt: Versuch gescheitert.
Der Versuchsaufbau stimmte schon nicht, vor allem die Konstellation der Personen. Wozu so eine schusselige Staatsanwältin? Die Möglichkeit ein Duo Stellbrink-Marx zu entwickeln wurde verschenkt. Und die Figur Stellbrink ist im Experimentierstadium stecken geblieben. Zu Anfang war es vor allem ein komischer Kauz. Nachdem die Kritik zu laut wurde, hat man die Skurriltiät einfach abgemildert.

Das Grundproblem sind m. E. nicht die Drehbücher gewesen, sondern eine unausgegorene Konzeption, bevor die Bücher geschrieben wurden. Das hätte Striesow merken können, als er sich auf die Sache einließ. Vielleicht hat er es jetzt gemerkt.
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Re: Stellbrink stellt's Ermitteln ein

Beitragvon arno_h » So 17. Sep 2017, 11:30

Wachtmeister hat geschrieben:und die Figur zu unausgegoren verrückt, als daß man sie auf Dauer akzeptieren könnte.


Ja, leider. Ich mag Striesow eigentlich und ohne ihn wäre dieser Charakter vermutlich keine 2 Folgen durchzuhalten gewesen.

Eine Zeit lang schien es das Bedürfnis zu geben, möglichst schräge Figuren als Ermittler aufzustellen. Murot, Stellbrink, Faber (verglichen mit dem scheint sogar der "alte" Borowski pflegeleicht). Das Ergebnis dieser Experimente ist meiner Meinung nach sehr unterschiedlich.
Murot, Stellbrink naja, .... aber Faber und sein fast ebenso schrilles Team gehören jetzt zu meinen Favoriten.

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