Dritter WDR-Tatort aus Dortmund

Alles rund um die einzelnen Ermittler
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sintostyle
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon sintostyle » Mo 17. Okt 2011, 15:57

Rleben hat geschrieben:
(Tat)ortimOsten hat geschrieben:Was gibt es eigentlich zu Aylin Tezel, mir noch völlig unbekannt, zu sagen?
Jung, gutaussehend, erfolgreich.


Oder ausführlicher: Geboren 1983, deutsche Mutter, türkischer Vater, aus Bielefeld. Der Nachname wird deutsch ausgesprochen, wie "Tetzel". Schauspielstudium an der renommierten Ernst Busch abgebrochen, erster Tatort 2007 "Wem Ehre gebührt". Dieses Jahr Hauptrollen in "Almanya – Willkommen in Deutschland" (ca. 1,4 Millionen Kinobesucher) und "Bloch: Inschallah".


wieso sollte der Name auf deutsch ausgesprochen werden? Das nervt mich in Deutschland bei ausländischen Namen sowieso, dass die selten richtig ausgesprochen werden... am besten als beim Fußball... Serdar Tasci, da wird der Nachname in Deutschland als "Taski" statt richtigerweise "Taschdschı" ausgesprochen.

Zum Thema: Ich freu mich zwar auf den Ruhrpott, endlich mal wieder 20 Jahre nach Schimanski. Hätte mir trotzdem lieber einen Tatort aus ner ganz anderen Ecke gewünscht, z.B. Rostock, Nürnberg, Erfurt... Deutschland ist groß...
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben.... Den Rest habe ich einfach verprasst! (George Best)
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon cappucino317 » Mo 17. Okt 2011, 17:53

beschweren würde ich mich auch nicht wenn das Sommerloch wegfallen würde.
Die andere Seite ist "schon wieder" ein anderes bzw neues Ermittlerteam
in der Sendereihe gerade wenn schon soviele Charakter und Rollen gibt sollten die neuen mit einer besonderheit herausstechen zbsp ein Ermittler
der einst Krimineller war oder ähnliches.
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon Matze » Mo 17. Okt 2011, 19:25

cappucino317 hat geschrieben:Die andere Seite ist "schon wieder" ein anderes bzw neues Ermittlerteam
in der Sendereihe gerade wenn schon soviele Charakter und Rollen gibt sollten die neuen mit einer besonderheit herausstechen zbsp ein Ermittler
der einst Krimineller war oder ähnliches.


Nunja, ich bin insgesamt auch wenig begeistert darüber, dass es jetzt schon wieder mehr Tatorte und mehr Teams geben soll. Meiner Meinung nach sollten die einzelnen Sender erstmal den Fokus darauf richten, die Qualität der Beiträge zu verbessern, danach kann man dann ja immer noch über die Quantität nachdenken.
(Und um das gleich noch hinzuzufügen: Ich bin auch nicht der Meinung, dass das eine mit dem anderen zwangsläufig was zu tun hat, aber wenn man Probleme im einen Bereich hat, sollte man sich auch hierauf konzentrieren, anstatt neue Baustellen aufzumachen.)

Aber davon mal abgesehen, spricht zumindest nach der Ankündigung einiges dafür, dass die Dortmunder Ermittler am Ende gerade dieses herausstechende Element haben werden, dass du forderst.
Ein großes Ermittlerteam, realistischere Darstellung der Polizeiarbeit und kein bzw. wenig Privatleben klingt zumindest mal interessant und nicht nach 0815. Ob es dann am Ende auch was taugt, wird sich erst nach ein paar Folgen sagen lassen, aber es klingt schonmal nicht schlecht. Der WDR hat es zumindest vorerst geschafft mich milde zu stimmen. Ich bleibe aber bis zur Ausstrahlung skeptisch.
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon Rleben » Mo 17. Okt 2011, 20:11

sintostyle hat geschrieben:
Rleben hat geschrieben:
(Tat)ortimOsten hat geschrieben:Was gibt es eigentlich zu Aylin Tezel, mir noch völlig unbekannt, zu sagen?
Jung, gutaussehend, erfolgreich.


Oder ausführlicher: Geboren 1983, deutsche Mutter, türkischer Vater, aus Bielefeld. Der Nachname wird deutsch ausgesprochen, wie "Tetzel". Schauspielstudium an der renommierten Ernst Busch abgebrochen, erster Tatort 2007 "Wem Ehre gebührt". Dieses Jahr Hauptrollen in "Almanya – Willkommen in Deutschland" (ca. 1,4 Millionen Kinobesucher) und "Bloch: Inschallah".


wieso sollte der Name auf deutsch ausgesprochen werden? Das nervt mich in Deutschland bei ausländischen Namen sowieso, dass die selten richtig ausgesprochen werden... am besten als beim Fußball... Serdar Tasci, da wird der Nachname in Deutschland als "Taski" statt richtigerweise "Taschdschı" ausgesprochen.

Weil sie das so will. Siehe hier im Video von der Pressekonferenz nach ca. 13 Minuten.
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sintostyle
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon sintostyle » Di 18. Okt 2011, 15:46

ok, wenn sie das so will... sie kann ja auch kein türkisch. Ändert dennoch nichts an der Tatsache der Falschaussprachen.
Ich bin da etwas eigen :-)
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon gagara » Fr 4. Nov 2011, 07:24

Ich stimme dir völlig zu, sintostyle: ich finde diese Eindeutschungen (bisweilen auch Amerikanisierungen) fremdsprachlicher Namen auch immer grauenvoll. Und ich gehe sogar so weit, daß ich den Wunsch der betreffenden Namensträger nach deutscher (oder amerikanischer) Aussprache des Namens – so also auch in Minute 13 der betreffenden oben genannten Pressekonferenz – ignoriere.

Als Beispiele:
- der schleswig-holsteinische FDP-Politiker Kubicki [korrekt polnisch: Kubizki], der sich Kubikki aussprechen läßt,
- die einst zur ungarischen Minderheit in Serbien gehörende Tennisspielerin Monica Seles [korrekt ungarisch: Sélesch], die nach ihrer Einbürgerung in den USA unbedingt Seles genannt werden wollte,
- eine ehemalige Kollegin von mir mit Namen Schalaewa [korrekt russisch: Schalájewa], die sich am Telephon immer mit Schala-Éwa meldete.
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon Admiral » Fr 4. Nov 2011, 10:39

Jetzt bringt sich auch noch Marius Müller-Westernhagen ins Gespräch.
http://www.stern.de/news2/aktuell/mariu ... 45558.html

Also ich habe ihn als Schauspieler immer gern gesehen. Schade dass er bislang wohl jedes Mal abgesagt hat, wenn ihm denn wirklich schon so häufig die Rolle eines Tatort-Komisssars angeboten wurde.
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon Tatort_Celerina » Fr 4. Nov 2011, 10:59

Admiral hat geschrieben:Also ich habe ihn als Schauspieler immer gern gesehen. Schade dass er bislang wohl jedes Mal abgesagt hat, wenn ihm denn wirklich schon so häufig die Rolle eines Tatort-Komisssars angeboten wurde.

Das gilt bei ihm nicht nur für den Tatort. Er hat schon öfters grundsätzlich gesagt, dass er Filmrollen nur bei einem entsprechenden Drehbuch annehmen würde.

Für mich als Westernhagen-Fan ist es eine reizvolle Vorstellung, ihn im Tatort zu sehen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass es dazu kommt, höchstens als "Eintagsfliege" oder als Gast (Mörder, ...).
Mein 975. Tatort:
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Die Faust
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon krassdaniel » Fr 4. Nov 2011, 18:50

Carrera124 hat geschrieben:Weiter oben hieß es eben, dass RB pro Jahr aus finanziellen Gründen nur 1 Folge stemmen könne.

Ich habe mir dann erlaubt nachzufragen, wieso RB dann tatsächlich aber 2 Folgen pro Jahr ausstrahlt.


Ich vermute mal, dass die Tatorte z. T. vom WDR mitfinanziert werden. Jedenfalls handelt es sich oftmals um RB-WDR-Koproduktionen, so z. B. bei Stille Wasser, Tote Männer und Strahlende Zukunft. Andere Produktionen wurden von der DEGETO koproduziert (z. B. Der illegale Tod, Schiffe versenken), auch hier würde ich eine Quer-Subventionierung vermuten.

In Anbetracht der Zahlen (Tatort-Produktionskosten ca. 1,5 Mio. € pro Folge) und der Einnahmengröße des RB (ca. 100 Mio. € p.a.) erscheint es nachvollziehbar, dass die Produktionen einer zweiten Folge ohne die Unterstützung durch den WDR bzw. DEGETO wohl nicht realisierbar wäre.
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Re: Dritter WDR-Tatort aus Dortmund?

Beitragvon sintostyle » Fr 4. Nov 2011, 20:11

gagara hat geschrieben:Ich stimme dir völlig zu, sintostyle: ich finde diese Eindeutschungen (bisweilen auch Amerikanisierungen) fremdsprachlicher Namen auch immer grauenvoll. Und ich gehe sogar so weit, daß ich den Wunsch der betreffenden Namensträger nach deutscher (oder amerikanischer) Aussprache des Namens – so also auch in Minute 13 der betreffenden oben genannten Pressekonferenz – ignoriere.

Als Beispiele:
- der schleswig-holsteinische FDP-Politiker Kubicki [korrekt polnisch: Kubizki], der sich Kubikki aussprechen läßt,
- die einst zur ungarischen Minderheit in Serbien gehörende Tennisspielerin Monica Seles [korrekt ungarisch: Sélesch], die nach ihrer Einbürgerung in den USA unbedingt Seles genannt werden wollte,
- eine ehemalige Kollegin von mir mit Namen Schalaewa [korrekt russisch: Schalájewa], die sich am Telephon immer mit Schala-Éwa meldete.


Danke! Endlich jemand der mich versteht :)
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