Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

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bilbo
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Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon bilbo » Mi 1. Apr 2009, 18:52

oder: Ein Blick hinter die Kulissen individueller Notenproduktion

Betrachten wir uns unsere Rangliste doch einmal von der anderen Seite. Der subjektivsten.
Fast alle hier schauen den neuen tatort und ganz viele geben anschließend ihr Urteil ab, in dem sie sich an der Rangliste beteiligen und sich für einen Wert zwischen 0 und 10 entscheiden. So weit, so einheitlich...

Aber: Jede und jeder gelangt wohl auf völlig anderen Wegen zur finalen Punktzahl; sehr gefühlsmäßig, sehr reflektiert, an Hand technischer oder schauspielerischer Aspekte. Es gibt wahrscheinlich genauso viele Wege zur Note wie user, die sich beteiligen.
Und genau das finde ich spannend:
Wie macht IHR das ?
Wie verläuft bei euch der Weg vom Sehen der Folge bis zur fertigen Endnote ?
Verschiedenste Kriterien, verschlungene Pfade, obskure Vergleiche, ich bin neugierig...

Ich wünsch mir diesen thread als Sammlung dieser Wege, im Idealfall als spannendes Schmuckkästchen der Verschiedenheit der Ranglistengemeinschaft und bin überzeugt, dass das hier sehr interessant werden wird, wenn viele mitmachen.

Ich bin auch durch einige Beiträge in einem anderen thread (Die Folgen: Höllenfahrt) auf die Idee gekommen, ich nehme mir einfach mal die Freiheit, eine Passage zu zitieren.

Königsberg hat geschrieben:Es ist in der Tat so, dass eine 9,0 von "User X" nicht gleich einer 9,0 von "User Y" sein muss.
Mir ist aufgefallen, dass auch ich eigentlich viel zu hoch werte, allerdings möchte ich das jetzt nicht mehr umstellen, da somit das Verhältnis verzerrt werden würde.
Etwas abgemildert werden meine hohen Bewertungen dadurch, dass ich auch fast alle Folgen, die in der Rangliste sehr weit oben stehen, schon bewertet habe.
Es gibt durchaus Tatort-Folgen, die ich mich nur ansehen würde, wenn ich sonst wirklich gar nichts zu tun hätte.
Dadurch auch die geringe Anzahl an schwachen Bewertungen bei mir.

Das Problem des Vergleiches einer Folge aus der Frühzeit des Tatorts und einer aktuellen Folge ist in der Tat gegeben.
Ich versuche einfach, meine Kriterien ein klein wenig zu verschieben.
Bei Folgen aus den 70ern ist mir der logische Aufbau und der Realismus sehr wichtig, dagegen zählt Action für mich kaum.
Gute Leistungen der Darsteller sind für mich sowohl bei alten als auch bei neuen Folgen sehr wichtig, wobei Schwächen bei 1-2 Nebendarstellern schon einmal verziehen werden.
Die Spannung ist natürlich ebenso ein zentraler Punkt bei Bewertungen, allerdings gebe ich den Folgen durchaus Zeit, diese zu entwickeln.
Dies ist insbesondere bei vielen älteren Fällen auch notwendig, aber es lohnt sich dann auch oft.


Nach all der Einleitung muss ich wohl auch was bieten, im nächsten post also gleich "Die Geburt einer Note" made by bilbo.

Dann aber ihr.
Ich wünsch uns viel Spaß dabei !
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bilbo
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon bilbo » Mi 1. Apr 2009, 18:54

Die Geburt einer Note

Am Anfang ist die Vorfreude. Sonntag der neue tatort!
Die fällt schon mal je nach Ermittler unterschiedlich aus, aber bei mehr Vorfreude sind natürlich auch die Erwartungen höher...
Die Folge läuft, ich sitz davor. Mir ist aufgefallen, dass ich anders tatort schaue, seit ich werte. Tatsächlich bewertender, irgendwie analytischer, ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das gefällt.
21h45 Abspann. Jetzt ist zumindest eins klar, mein Grundgefühl: Begeistert, enttäuscht oder irgendwo dazwischen. Und: Hatte ich einen guten Abend ? Noch eine halbe Stunde wirken lassen, kleine Analyse zu zweit, die Tendenz wird greifbarer.
Nächster Schritt: Die ersten Reaktionen im Forum anschauen, evtl. was kleines in die Runde werfen. Das hat was, andere Meinungen zu lesen, wenn die "sinnliche Erfahrung" des Schauens noch in den Gliedern sitzt. Bringt häufig Aspekte zutage, die ich übersehen oder nicht beachtet habe. Die Vorstellung einer Note wird langsam klarer. Ich weiß jetzt, zB zwischen 6 und 7 wird’s wohl werden, weil die Folge gut war, gar überdurchschnittlich, aber doch keine der unvergesslichen.
Als nächstes schnapp ich mir meine bisherige Rangliste und schaue, wo die Folge für mich jetzt am stimmigsten eingeordnet werden könnte.
Dann: Drüber schlafen! Ganz wichtig... ;)
Am folgenden Abend noch mal ins Forum, da sind dann meist schon 8 Seiten geschrieben und es gibt die eine oder andere Sichtweise zu entdecken, die durchaus beeinflussen kann. Häufig schaue ich mir die Folge anschließend noch einmal zumindest im Schnelldurchlauf an, suche bestimmte Szenen, verpasste Details etc.
Ja, und wenn ich DANN schlussendlich wieder meine bisherigen Wertungen vorkrame, dann klappt es endlich, sie dort einzuordnen, wo sie für mich hingehört.
Entbindung erfolgreich, ein kleines Nötelchen erblickt das Licht der Welt...

Heißt: Meine Bewertung entsteht wesentlich durch meinen subjektiv gefühlten Gesamteindruck auf der einen Seite, aber auch stark durch das Vergleichen mit bereits gemachten Bewertungen.
Und es ist wirklich der Gesamteindruck. Ich mache mir zB höchst selten explizit Gedanken über schauspielerische Leistungen, entweder war es allgemein überzeugend gespielt oder eben es fühlte sich unstimmig an.
Feiner intelligenter Wortwitz, die passende Geste, Spannung, logischer Aufbau, Thematik, Umsetzung, alles filmische... Natürlich fließt das alles ein ins finale Urteil, aber meist tatsächlich bloß verwoben als Gesamteindruck.

Übrigens: Anfangs habe ich nach etwa 30 Bewertungen alle Noten nach unten korrigieren müssen. Ich hatte zu hoch angefangen und irgendwann war’s nicht mehr stimmig. Mit dem Problem bin ich aber eher nicht allein, für viele ist eine 5 doch eher eine schlechte Note, oder ?

Ihr macht das sicher alle völlig anders !
Und ich möcht echt gern wissen, wie...
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon suomi123 » Mi 1. Apr 2009, 19:53

5 ist eine durchschnittliche Note. Ich hab noch nicht mit dem Bewerten angefangen, aber "Höllenfahrt" bekäme von mir höchstens eine 4, und davor "Wolfsstunde" eine 8.
Sickboy zum Schreck, wie schon mal gesagt, "Ein Hauch von Hollywood" eine 9,5, na ja, wegen der zum Teil grottenschlechten Nebendarsteller (dieser Schauspieler und seiner hölzerne Ex-Geliebte) vielleicht dann doch nur eine 8,5!!
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon VolkeR. » Do 2. Apr 2009, 11:27

Hauptkriterium ist für mich die Spannung!! Ist die über den gesamte Filmlänge vorhanden, gibt es theoretisch eine 10, abzüglich der negativen Nebenkriterien wie z.B. schauspielerische Leistung, Logikfehler, nervige Nebenhandlung, Ehrlicher, Odenthal usw.
Zum Schluß bleibt deshalb selten eine 8 vor dem Komma stehen! ;)

Im Großen und Ganzen kann man meine Bewertungen wie folgt interpretieren:
0 - 4.9 Punkte: Schrott! Schau ich mir nie wieder an
5 - 6.9 Punkte: Geht so bis ganz net
7 - 8.9 Punkte: Hat sich gelohnt, die Folge anzuschauen
9 - 9.9 Punkte: Absolutes Highlight, schaue ich mir bestimmt noch ein zweites oder drittes Mal an!

10 Punkte habe ich bisher noch nicht verteilt. Es gibt kein perfektes Auto, keinen perfekten Menschen und auch keine perfekte Tatort-Folge! ;)
Best Regards
VolkeR.
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon (Tat)ortimOsten » Do 2. Apr 2009, 12:10

bilbo hat geschrieben:Am Anfang ist die Vorfreude. Sonntag der neue tatort!

Ich denke mal so gehts jedem hier! :) :) :)

20.14 Uhr: "Wir melden uns wieder mit den Tagesthemen um 22.45 Uhr mit Tom Buhrow/Caren Miosga, darin ..." (Tagesschau Melodie)
Das ist für mich das Zeichen, meine Brille aufzusetzen (wird nur beim Autofahren und Tatortgucken verwendet) und mich auf mein Bett zu krachen. (Habe Tatort noch nie im Sitzen gesehen)
Zusätzlich lege ich mir immer Stift und Papier daneben, um Kurioses, Peinliches oder Lustiges sofort zu notieren. Na gut in den langweiligen Momenten wird auch gern einmal was gekritzelt.
Der Tatort wird durchgeschaut, egal ob er einen anspricht oder nicht, man will ja schließlich den ganzen Film bewerten und nicht nur 10 Minuten.
21.45 Abspann (Melodie wird noch ein bisschen nachgepfiffen). Anschließend lasse ich immer den Tatort im Innern ca. 15 Minuten Revue passieren.
Dann gehts erst an den Computer:
Ich öffne zunächst erst mal eine Excel-Tabelle, die die Wertnote für mich wunderbar berechnet. In diese fließen folgende Kriterien ein:

1. Idee (Neu?, Aktuell?, Passt es zum Team?)
2. seit kurzem - Wahl des Titels (weil mich die Titeldopplungen, die im Fundus aufgelistet waren, genervt haben)
3. Story/Drehbuch (Spannend? Logisch? Realistisch? Anspruch? Intelligenz in den Sätzen? Figuren? Humor?)
4. Umsetzung (Musik? Schnitt? Szenenbild/Panoramabilder? Wie hält der Kameramann die Kamera?)
5. Schauspieler (Leistung? Kostüme?)
6. Ganz wichtig - Lösung des Falls (muss prägend, spannend und verständlich sein; sollte aber auch an den Rest des Films angepasst sein, sollte ein Fazit haben - man will ja nicht dumm sterben! ;) )
7. Letztes Bild (muss in 5 Jahren noch im Kopf sein)
Beispiele: - Odenthal geht mit Kopper spazieren, dazu ertönt "Hallelujah" ("Der glückliche Tod")
- Ehrlicher und Kain reiten von dannen in ihrem letzten Fall ("Die Falle")
8. Gesamteindruck (es soll ein "Tatort" erkennbar sein, der sich von CSI, SOKOs und ZDF-Schnulzen unterscheidet)

In allen 8 Kriterien gibt es je nach Wichtigkeit Punkte (200), das ganze wird durch 20 gerechnet und die entstandene Note wird noch ein bisschen sinnvoll gerundet und fertig! Dann erst wird die Fundus Seite geöffnet. Hierbei wird aber ein jeglicher Blick auf die Auswertungs- und Forumsseite vermieden, bevor ich die vorher berechnete Wertnote nicht eingetragen habe. (sonst kommen Zweifel in der eigenen Bewertung :o ). Erst dann lese ich mir andere Kommentare durch, denke mir meinen Teil und der Tatort-Sonntag ist beendet.

Wichtig ist vielleicht noch anzumerken: Bei mir zählt der erste Eindruck, sprich die Wertnote, die ich eingegeben habe, steht und wird nicht mehr geändert, solange man mich nicht eliminiert oder der Tatort Fundus nicht untergeht. Bei mir ist das nämlich so: Je öfter ich einen Film sehe, desto mehr "verliebe" ich mich in ihn.

Bewertung in Worten:
0.0 - 1.0 unterirdisch
1.5 - 3.0
3.5 - 4.5 spricht mich nicht an, obwohl handwerklich gut gemacht
5.0 Durchschnitt
5.5 - 6.5 kann man sehen, hat aber einige grobe Fehler
7.0 - 7.5 gut
8.0 - 8.5 sehr gut
9.0 - 9.5 ganz stark bis exzellent
10.0 da muss aber wirklich alles passen
Das ist alles! :!:
Bis bald!
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon Sickboy » Do 2. Apr 2009, 13:45

Beim Bewerten kommt meine weibliche Seite durch: Gefühl und Intuition, die man bekanntlich nicht erklären kann, das entsteht einfach so aus dem Bauchansatz. Ich habe am Ende der Folge eine Zahl vor Augen und dann passt scho.
Dass dabei auch mal Widersprüche entstehen können und es mit Logik nicht weit her ist, dürfte ja allgemein bekannt sein. ;) , wobei ich in der Rangliste versuche, meine Intuition im Kommentarfeld ein wenig mit Fakten zu unterfüttern.
Don't wrestle with pigs - you both get dirty but the pig likes it.
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon Gnädinger » Do 2. Apr 2009, 14:30

Ich finde die verschiedenen Wertungssysteme, die bis jetzt vorgestellt worden sind, von ihrem Variantenreichtum schon sehr aufschlussreich und interessant.

Für mich ist die Fünf das absolute Mittelmass, die Null das tiefst mögliche an Niveaulosem und die Zehn das seltene Highlight, welches auch die guten Produktion immer noch zu überstrahlen vermag. Zehn Punkte konnte ich noch nicht vergeben, da ich noch längst nicht alle Tatortfolgen gesehen habe und mir daher der Vergleich fehlt. Null vergebe ich eigentlich auch nicht, da m.M nach für mich als Tatort-Fan eine Null nicht in Frage kommt. Schon allein die Tatsache, dass es sich auch bei grottemschlechtesten Schmieren-Krimi-Theater um einen Tatort handelt, hält mich davon ab.

Grundsätzlich handle ich nach dem Grundgefühl. Ich mache mir keine Notizen, oder führe keine Excel-Liste. Für mich ist allein entscheidend, wie mir der Tatort als Ganzes gefallen hat, ist der Film in sich stimmig und doch mehr oder minder logisch. Spannung allein ist für mich nicht das massgebende Kriterium. Wenn Stimmung, Humor oder gelungene Drehbucheinfälle den Tatort aus dem Mittelmass hervorheben, braucht der Tatort auch nicht so spannend zu sein. Es kann auch geschehen, dass für mich eine Produktion so schlecht ist, dass sie schon wieder gut ist (z.B. Roiter).

Auf jeden Fall warte ich mit der Bewertung auch immer ein oder zwei Tage zu. Das Gesehene soll sich setzen und kann so für mich auch leichter in Kontext zur allen bis jetzt gesehenen Tatorten gestellt werden, was jedoch eher ein unterbewusster als ein überlegter Vorgang ist.

Wenn ich hier so schreibe, wird mir bewusst, dass meine Bewertung aus dem Gefühl her geschieht, es gibt keine klar definierten Parameter. Daher ist es für mich auch manchmal nicht leicht, einen Tatort auf sachlicher Ebene zu kritisieren, da jeder Film mich emotional ansprechen muss und ich dann vor lauter Gefühlen, gar nicht mehr sachlich mitreden kann. ;)

Ein stimmungsvoller Gruss
Gnädinger
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon Oider Depp » Do 2. Apr 2009, 15:38

5 ist auch bei mir der Durchschnitt, logisch bei 10 als Höchstpunktzahl :D

Ansonsten absolut nach Gefühl. Obs nun ein sozialkritischer oder ein komischer Tatort war, entscheidend ist wie sehr mir mein Gefühl sagt den willst, den mußt ! du nochmal sehen. Dementsprechend gehts hoch.

Fühl ich mich gut unterhalten aber mir fiel weder nach unten noch oben was positives aus gibts irgendwas um den Durchschnitt rum. Das kann dann 4 sein oder auch 6.

10 gabs noch nicht und die 9 ist ein Spitzentatort den ich nicht nur unbedingt nochmal (noch mehrere mal) sehen will, sondern einer der mich auch drüberhinaus beschäftigt.
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon bilbo » Do 2. Apr 2009, 17:37

Hey prima, hier geht ja schon einiges ab, ihr seid klasse !
Witzigerweise erst mal einer, der (noch) gar nicht wertet, dann aber gibt’s Kategorien, Notizzettel am Bett, die wissenschaftliche excel-Auswertung, eine temporäre Geschlechtsumwandlung, den sich setzenden Rundum-Gesamteindruck und das Gefühl neben meiner eigenen Vergleichswurschtelei.
Ziemlich spannend.
Apropos: VolkeR., meinst Du mit Deinem Hauptkriterium "Spannung" eher, wie sehr Du selbst fingernagelkauend in Deinem Angstschweiß vor der Glotze bibberst oder ob der Fall möglichst lange alles offen hält und Dich gut auf falsche Fährten setzt bei der Täterjagd ?
Interessant fand ich auch, dass für Dich, (Tat)ortimOsten wichtig ist, Deine Bewertung unbeeinflusst von Forenkommentaren zu machen, während ich gern erst etwas schmökere...
Beim Oiden Deppen taucht seine Antwort auf eine weitere Frage auf, die ebenfalls interessant ist beim Wertungsverhalten: Inwieweit nämlich die Benotung auch von der Thematik an sich abhängt, ein Milieukrimi zB als solcher schon mal weniger oder mehr bekommt, weil’s Geschmäckle eben grundsätzlich auf so was steht oder nicht ?
Bei mir weiss ich’s grad gar nicht so, ich denk drüber nach... ;)

Übrigens, die Sache mit der 5 als Schnitt oder nicht, das war mir eigentlich gar nicht so wichtig. Ich hab das vielleicht nur geschrieben, weil ich mich selbst immer so am Riemen reißen muss, damit das Gesamtgefüge erhalten bleibt.

Dann mal weiter viel Spaß, so gute 100 statements stehen ja wohl noch aus... :mrgreen:
Vous êtes Allemand ?
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(Tat)ortimOsten
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Re: Wie entsteht denn DEINE Bewertung ?

Beitragvon (Tat)ortimOsten » Do 2. Apr 2009, 17:39

Ich habe mir ja damals nur die Excel Tabelle einfallen lassen, damit ich nach Jahren noch weiß, wieso ich den und den Tatort mit der und der Note bewertet habe.
Klar, man kann manches ins Kommentarfeld hineinschreiben, aber eben nur grobe Sachen (man muss sich ja kurz halten).
Bis bald!

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